Volleyball

Jetzt gehts um Barrage oder nichts

Im letzten Spiel der NLA-Playouts blieb Smash 05 chancenlos gegen Schönenwerd. Jetzt erwartet Smash mit der Barrage eine schwierige Aufgabe.

Eigentlich war vor dem Spiel bereits nach dem Spiel: Der TV Schönenwerd und Volley Smash 05 Laufenburg-Kaisten wissen schon seit zwei Wochen, wie es nach den Playouts weitergeht – während für Schönenwerd der Ligaerhalt gesichert ist, erwartet Smash mit der Barrage eine schwierige Aufgabe. Dennoch füllten am Samstag 265 Zuschauer die Giroud-Olma Halle in Olten, um die beiden Teams tatkräftig bei ihrem letzten NLA-Spiel zu unterstützen.

Der erste Satz begann ausgeglichen, doch die Schönenwerder hatten bald die Nase vorn und bauten ihren Vorsprung auf die Laufenburger aus. Die Solothurner glänzten dabei durch gelungene Aufschläge, die vom Publikum mit Applaus belohnt wurden. Smash liess sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und versuchte mit allen Mitteln, den Rückstand aufzuholen, was ihnen aber nicht gelang – mit 25:13 entschied Schönenwerd den ersten Satz für sich.

Smash zeigte Kampfgeist

Die Aargauer liessen sich vom Resultat nicht beirren und zeigten im zweiten Satz viel mehr Selbstvertrauen. Das Spiel war wesentlich ausgeglichener als im ersten Satz und einmal gelang Smash sogar die Führung. Diese konnten sie aber nicht lange verteidigen, Schönenwerd schien immer einen Schritt voraus zu sein. Hartnäckig versuchten die Aargauer den Satz zu ihren Gunsten zu entscheiden, doch als im letzten Drittel die Solothurner aufdrehten, konnten sie nicht mehr mithalten und verloren mit 25:19 auch den zweiten Satz.

Ohnmacht im letzten Satz

Die Schönenwerder fuhren auch im letzten Satz auf der Siegerschiene weiter und waren nicht mehr zu bremsen. Smash wirkte wie gelähmt und liess sich von den aufspielenden Gastgebern, die einen Punkt nach dem anderen holten, total verunsichern und reagierte kaum noch. Ohne Chance verloren die Aargauer den letzen Satz mit 25:8. Die Enttäuschung war ihnen dabei ins Gesicht geschrieben.

Enttäuscht über den Spielverlauf war auch Smashs Trainer Marc Fischer: «Wir wollten in diesem Spiel etwas Motivation im Hinblick auf die Barrage gewinnen, das ist uns nicht gelungen.» Trotzdem ist er nicht überrascht über die Niederlage, denn allein in der vergangenen Woche hatten sich drei Spieler verletzt und so mussten die Laufenburger mit einer veränderten, fast neuen Konstellation antreten. «Die Leistung im zweiten Satz war gut, darauf müssen wir aufbauen.

So etwas wie im dritten Satz darf uns nicht mehr passieren», meint Fischer. Bis zum nächsten Spiel dauert es nun einen Monat. «Eigentlich ist eine so lange Zeitspanne ein Problem. In unserem Fall ist es aber eine Chance. Wir haben die Möglichkeit, uns zu erholen und die Mannschaft wieder aufzubauen.» Das Ziel der Saison, den Ligaerhalt, haben die Laufenburger nicht geschafft. Ein Hauptgrund dafür sei das Verletzungspech gewesen, so Fischer. Trotzdem bleibt er optimistisch. «Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir die Barrage gewinnen!»

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