Motocross

In Muri freut sich Lokalmatador Walther über die zehnte Medaille

Patrick Walther vom MC Muri steigert sich vom vierten auf den zweiten Platz

Patrick Walther vom MC Muri steigert sich vom vierten auf den zweiten Platz

Rund 10 000 Motorradfans nutzten die Chance, um beim Pfingstcross in Muri dabei zu sein. Vor allem diejenigen, die aus der Region angereist kamen, wurden nicht enttäuscht, denn bei den insgesamt acht Rennen in vier verschiedenen Kategorien trumpften der eine oder andere Aargauer stark auf.

In der Kategorie Yamaha Cup waren das Pascal Meyer aus Bünzen, der in beiden Läufen den Sieg holte, und der Oberentfelder Manuel Höltschi, der im Tagesklassement Platz vier belegte. Gleich hinter ihm klassierten sich zwei weitere Regionale: Martin Meier aus Staffelbach und Daniel Müller, der für den Motorradsport-Club Muri fährt.

Walther fährt überraschend aufs Podest

Ein Fahrer desselben Vereins überzeugte in der Kategorie Inter MX2: Patrick Walther, der nach dem ersten Lauf noch auf Platz vier gelegen hatte, fuhr im zweiten Lauf auf den zweiten Platz und belegte auch im Tagesklassement den diesen Rang. Es war für ihn der insgesamt zehnte Podestplatz am Pfingstcross.

Dass es um den Tagessieg ging, war ihm während des Rennens gar nicht bewusst. «Ich bin einfach gefahren», meinte er bei der Siegerehrung und gestand, dass er in der zweiten Runde den Schalthebel leicht verbogen hatte. Aber davon liess er sich nicht aus der Ruhe bringen: «Ich habe versucht, locker zu bleiben.»

Ach in der Kategorie inter Seitenwagen nicht in den Top Ten

Vielleicht hätte das auch Reto Vogelsang in der Kategorie Inter Open versuchen sollen. Der Bünzer hatte im zweiten Lauf nach seinem 18. Platz im ersten Durchgang nichts mehr zu verlieren und konnte sich zwar verbessern, schaffte aber den Exploit nicht und landete auf dem 13. Platz, was den 15. Rang im Tagesklassement bedeutete.

Auch in der Kategorie inter Seitenwagen reichte es für die Aargauer nicht unter die Top Ten. Gloor und Bertschi aus Birrwil fuhren auf den 21. Platz im Tagesklassement, nachdem sie im ersten Lauf nur im 28. Rang abgeschlossen hatten. Wenigstens konnten sie sich damit trösten, zwei Läufe unter perfekten Bedingungen gefahren zu haben.

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