Aarau

Im Training mit Fight Gym Aarau

Nach dem Aufwärmen werden Ringertechniken geübt. Muntwyler

Nach dem Aufwärmen werden Ringertechniken geübt. Muntwyler

Das Fight Gym Aarau bietet die komplette Palette an Vollkontakt-Disziplinen an. Mit zwei international erfolgreichen Kampfsport-Athleten gehört die Kampfsportschule zu den Top-Adressen für Vollkontakt-Sport.

Die Kampfsportschule Fight Gym Aarau gilt als eine der Top-Adressen für Vollkontakt-Sport. Die Trainingsleiter Zyber Rudaj und Marius Maissen sind beide routinierte Kämpfer mit einer grossen Trainererfahrung. Rudaj ist einer der besten Thaiboxer der Schweiz und wurde 2011 Weltmeister. Maissen gilt als Schweizer Pionier von Grappling und Mixed Martial Arts (MMA), wobei er Siege auf nationaler und internationaler Bühne feiern konnte. Das Trainer-Team wird zudem ergänzt durch den Kraft- und Konditionstrainer Michel Fink.

Das Angebot ist gross. Das Fight Gym Aarau bietet Muay Thai, Grappling und MMA an. Das Thaiboxen ist eine traditionelle Vollkontakt-Sportart aus Thailand. Es bietet neben Boxen und Kicken auch Knie- und Ellbogenstösse. Das Grappling ist eine Mischung aus Ringen und brasilianischem Jiu-Jitsu. Ziel ist es, den Gegner mit einem Griff zur Aufgabe zu zwingen. Das MMA ist eine Mischung aus Grappling und Thaiboxen. Es kombiniert Boxen mit Bodenkampf.

Heute steht MMA mit Maissen auf dem Programm. Die Hauptzielgruppe des FGA sind 14- bis 25-Jährige, doch jeder ist willkommen. Es sind hauptsächlich Männer, eine stark durchmischte Truppe aus zwölf Athleten. Maissen wie auch Rudaj bieten jedoch interessierten Schülern die Möglichkeit, den Sport auf Basis von Privatstunden zu erlernen.

Im Training mit dem Fight Gym Aarau

Im Training mit dem Fight Gym Aarau

Das Training beginnt mit einem Aufwärmen von 30 Minuten - eigentlich der wichtigste Teil, wenn man richtig bereit sein will. Dies versucht Maissen so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Es ist gespickt mit Seilspringen und dazwischen immer wieder Liegestützen. Auch werden schon gewisse Technik-Übungen zu zweit durchgeführt. Heute sind das Ringer-Techniken. Der grösste Teil des Trainings ist dann das reine Technik-Training. Maissen legt heute den Fokus auf Ringertechniken und die Kombination von Ringen mit Boxen. «Ein Fokus ist sehr wichtig, weil MMA so vielseitig ist, vor allem bei Amateuren. Man kann unmöglich alles auf einmal lernen», erklärt Maissen seine Trainingsmethode.

Die Gruppe wird nach einer gewissen Zeit gesplittet. Die Anfänger üben weiterhin die Würfe, um weitere Fortschritte in ihrer Technik zu erzielen. Daneben beginnen die Fortgeschrittenen mit dem Sparring. Dies ist ein Freikampf auf etwa 70 Prozent des Leistungsniveaus. Wichtig ist aber, dass es auch spielerisch gestaltet ist und dass man die gelernten Techniken anwenden kann. Deshalb macht diese Art des Trainings für Laien noch keinen Sinn, da man sich unmöglich auf alles konzentrieren könnte.

Der letzte Teil ist Kondition und Kraft. In einem Parcours wird von den Trainierenden nochmals alles abverlangt. «Das Training ist richtig hart. Doch so gehen alle zufrieden nach Hause. Auch ist der athletische Aspekt im MMA sehr wichtig», erzählt Maissen und fügt an: «Und natürlich schweisst es die Leute zusammen.»

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