TalkTäglich

«Ich wäre auch monatsweise und gratis gekommen»: FCA-Trainer Keller und Sportchef Burki zur neuen Saison

Neuer FCA-Trainer Keller im TV-Talk: «Ich wäre auch monatsweise und gratis gekommen»

Die wichtigsten Szenen aus dem Talk mit Keller und Burki.

Der FC Aarau ist am Montag in die Vorbereitung für die neue Saison gestartet. Welche Ziele der Verein verfolgt und warum ausländische Spieler vor der Verpflichtung im Brügglifeld vorspielen sollen, verraten Trainer Stephan Keller und Sportchef Sandro Burki im «TalkTäglich».

In rund vier Wochen beginnt die neue Challenge-League-Saison. FCA-Trainer Stephan Keller hat am Montag das Training wieder aufgenommen und zog nach den ersten beiden Tagen ein positives Fazit.

Den einzigen Negativpunkt bildete die Schock-Nachricht vor dem ersten Training: Verteidiger Nicolas Schindelholz ist an Lungenkrebs erkrankt und deshalb nicht mehr im Trainingsbetrieb. Sportchef Sandro Burki lässt ausrichten, dass es dem Spieler den Umständen entsprechend gut geht. Der FC Aarau wolle Schindelholz und dessen Familie nun unterstützen, so gut es gehe.

Ausländer sollen sich mit dem FCA identifizieren

Das Kader ist aber noch nicht komplett. Sportchef Burki spricht von zwei bis vier Neuzugängen zu «gegebener Zeit». Diese Zugänge seien eine Budgetfrage und wollten gut überlegt sein. Wenn die Spieler aus dem Ausland zum FC Aarau stossen, sollen sie – wie es der Belgier Bryan Verboom aktuell tut – das Brügglifeld live kennenlernen. Sie sollen sich ein Bild vom FC Aarau machen, inklusive Probetrainings. Stephan Keller will Spieler, die sich mit dem FC Aarau identifizieren.

Als Keller als neuer Trainer vorgestellt wurde, war die Verwunderung gross. Nicht primär über seine Installierung als vielmehr darüber, dass er als Trainerlehrling gleich einen Drei-Jahres-Vertrag erhalten hat. Doch die Länge des Vertrages deckt sich mit dem neuen Konzept, das auf mindestens drei Jahre ausgerichtet ist. Der Leitsatz in diesem Konzept lautet:

Das primäre Ziel für die neue Saison sei aber eine Klassierung in der oberen Tabellenhälfte. Die Verantwortlichen, insbesondere Keller, wollen nicht grosse Parolen schwingen, um dann wieder zu enttäuschen.

Sportchef nimmt Trainer in Schutz

Ein Thema im Gespräch war auch der harzige Start (1 Sieg, 3 Unentschieden, 3 Niederlagen) unter Keller. Dieser hat während der letzten sieben Spiele in der abgelaufenen Saison an der Seitenlinie gestanden. Sportchef Burki nimmt den Trainer wegen der mittelmässigen Resultate in Schutz. «Wir hatten viele Spiele und wenig Trainings. Wir wussten, dass es schwierig werden würde.»

Bereut Burki nicht, dass er Keller einen solch langen Vertrag gegeben hat? «Nein, weil wir wussten, dass wir mit Keller in die Zukunft gehen wollen.»

Hätte man ihn auch für eine kürzere Zeit holen können? Auf diese Frage antwortet Keller: «Ich wäre auch monatsweise und gratis gekommen.» (cri)

Der ganze «TalkTäglich» zum Nachschauen:

Neue FCA-Saison: Was macht Hoffnung?

Neue FCA-Saison: Was macht Hoffnung?

   

Meistgesehen

Artboard 1