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HSG Siggenthal verliert gegen STV Baden und befindet sich nun im Abstiegskampf

Die Siggenthaler kämpfen nun gegen den Abstieg.

Die Siggenthaler kämpfen nun gegen den Abstieg.

Mit einem veritablen Blackout in der zweiten Hälfte des 1. Halbzeit, hat sich die HSG Siggenthal/Vom Stein Baden selber aller Chancen beraubt. Sie konnten im Limmat-Derby gegen eine selbstsicher aufspielende Städtli-Mannschaft nicht bestehen und verloren mit 29:32. Damit ist der Abstiegscountdown endgültig eingeläutet.

Mit einem veritablen Blackout in der zweiten Hälfte des 1. Halbzeit, hat sich die HSG Siggenthal/Vom Stein Baden selber aller Chancen beraubt im Limmat-Derby gegen eine selbstsicher aufspielende Städtli-Mannschaft zu bestehen. Damit ist der Abstiegscountdown endgültig eingeläutet.

Für die Einheimischen stand im letzten Heimspiel dieser Saison viel auf dem Spiel und man war gewillt dem Lokalrivalen zumindest einen Punkt abzujagen. Die Marschrute stimmte auch zu Beginn der Partie und beim Stande von 6:8 für Städtli beorderte Coach Mathy seine Mannen zum ersten Mal zu einen Team Timeout an die Seitenlinie. Leider für die HSG Siggenthal/Von Stein Baden kippte die Partie ab der 15 Minute vollends zu Gunsten der Städtlianer. Die Siggenthaler agierten in dieser Phase zu lethargisch um dem befreit aufspielenden STV Baden nur annährend Paroli bieten zu können. So handelten sich die Einheimischen einen 7 -Tore Rückstand zum Stande von 12:19 bis zur Pause, ein.

War im ersten Durchgang nur ansatzweise etwas von Derby-Stimmung zu spüren, bekamen die Fans in der zweiten Halbzeit einen Geschmack dessen was die Limmat-Derbys ausmachen. Gespannt war man auf die Reaktion von Siggenthal, denn die warnen gefordert, wenn sie sich noch einigermassen respektabel aus der Affäre ziehen wollten.

Angeführt von einem unermüdlich kämpfenden Dani Merz, einem resolut aufspielende Marius Moser und einem souverän agierenden Aeberhard im Tor gelang es der HSG Siggenthal/Vom Stein Baden tatsächlich bis zur 57 Minute den Rückstand auf 3 Tore zu reduzieren. In dieser Phase war das Spiel vom typischen Derbycharakter bestimmt.

So verteilten die Schiedsrichter in den letzten 8 Minuten nicht weniger als 6 Zweiminutenstrafen, paritätisch verteilt auf beide Teams. Kurz vor Schluss dann Schockstarre bei den Einheimischen. Dani Merz, getroffen von einem Ellenboden eines Städtli-Spielers bei einem Infight am Kreis, blieb minutenlang am Boden liegen. Nach erfolgter Pflege auf den Spielfeld wurde Dani Merz mit Verdacht auf Nasenbeinbruch auf der Bahre vom Spielfeld getragen. Ein im wahrsten Sinn des Wortes, schmerzlicher Verlust im Hinblick auf die weiteren Spiele. An dieser Stelle sei Dani schon mal gute und schnelle Genesung gewünscht.

Was zu befürchten war, nämlich, das die 7-Tore Hypothek aus der 1. Halbzeit nicht zu korrigieren war, wurde dann mit dem Schlusspfiff bittere Realität. Der STV Baden entführt in dieser Saison bereits die Punkte 3 und 4 aus den Siggenthal.

Über das kommende Osterwochenende ruht der Spielbetrieb und dann geht’s in die entscheidenden zwei Spiele. Zuerst am Sonntag 23. April auswärts gegen den TV Birsfelden, welcher sich auf einem gesicherte Mittelfeldlatz befindet, bevor es dann bereits am Mittwoch darauf am 26. April in Genf zum allfälligen Showdown kommen könnte gegen Chênois. Hoffen wir, dass die nötigen Punkte bereits gegen den TV Birsfelden eingefahren werden können. Die Unterstützung der Roten Wand ist absolute „Pflicht“ die Mannschaft beim Gang zu diesen schwierigen Auswärtspartien zu begleiten.

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