Handball NLA
HSC Suhr Aarau und Pfadi Winterthur teilen sich die Punkte zum Ligaauftakt

Das NLA-Team des HSC Suhr Aarau errang vor 647 Zuschauern im Hexenkessel Schachenhalle ein 20:20-Unentschieden gegen das Topteam Pfadi Winterthur. Nach furiosem Start in die Partie lag es zur Pause knapp zurück. Das Spiel schien 5 Minuten vor Schluss verloren, ehe das Team sein Herz auf die Platte legte, mit vereinten Kräften kein Gegentor mehr zuliess und Sekunden vor Schluss den finalen und hochverdienten Ausgleich erzielte.

Lukas Wernli
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HSC SUhr Aarau- Pfadi Winterthur
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Suhr - Pfadi Aarau, 30.08.2017 Sport, Handball, NLA 2017/2018. HSC Suhr Aarau - Pfadi Winterthur. Milan Skvaril (Mitte, Suhr) gegen Michal Svajlen (links) und den Ex-Suhrer Mathias Kasapidis (rechts, beide Pfadi). Copyright by: foto-net / Alexander Wagner HSC Suhr - Pfadi WInterthur
Suhr - Pfadi Aarau, 30.08.2017 Sport, Handball, NLA 2017/2018. HSC Suhr Aarau - Pfadi Winterthur. Der neue Goalie Goalie Dario Ferrante (Suhr). Copyright by: foto-net / Alexander Wagner HSC Suhr - Pfadi
Suhr - Pfadi Aarau, 30.08.2017 Sport, Handball, NLA 2017/2018. HSC Suhr Aarau - Pfadi Winterthur. Copyright by: foto-net / Alexander Wagner HSC Suhr - Pfadi WInterthur
Suhr - Pfadi Aarau, 30.08.2017 Sport, Handball, NLA 2017/2018. HSC Suhr Aarau - Pfadi Winterthur. Ilan Baumann (Suhr). Copyright by: foto-net / Alexander Wagner HSC Suhr - Pfadi
Suhr - Pfadi Aarau, 30.08.2017 Sport, Handball, NLA 2017/2018. HSC Suhr Aarau - Pfadi Winterthur. Milan Svaril (Mitte, Suhr). Copyright by: foto-net / Alexander Wagner HSC Suhr - Pfadi

HSC SUhr Aarau- Pfadi Winterthur

Alexander Wagner

«Niemand hat noch an uns geglaubt, als wir fünf Minuten vor Schluss vier Tore zurücklagen – Kompliment an meine Jungs, sie haben heute jenen Charakter und Spirit gezeigt, den wir tagtäglich voneinander einfordern», zeigte sich Cheftrainer Misha Kaufmann nach der Partie stolz über dessen Team und die Belohnung in Form des ersten Punktes im ersten Spiel.

Das Heimteam startete sogleich furios in die langersehnte NLA-Auftaktpartie der Saison 2017/18, liess zu Beginn gar ganze sieben Minuten keinen Gegentreffer zu und beeindruckte so das Winterthurer Topteam von Beginn an sichtlich. Als Neuzugang Dario Ferrante dann auch noch Marvin Lier den ersten Siebenmeter abkaufte und sein Torhüter-Kollege Mihailo Radovanovic mit seinen Paraden dem Team die nötige Sicherheit verlieh, reüssierten Tim Aufdenblatten und Co. dank variantenreichem Kombinationsspiel über mehrere Stationen auch im Angriff vermehrt.

Knappe Führung zur Pause

6:1 hiess es bis zur 14. Spielminute, dann brauchte Pfadi, nun mit dem ehemaligen HSCler Mathias Kasapidis am Kreis, neun Minuten, um zum 6:6 auszugleichen. Zur Pause führten die Winterthurer dann knapp mit 9:8 und erwischten auch noch den besseren Start in die zweite Hälfte.

Sechs Minuten blieb das Heimteam da ohne Torerfolg, während der amtierende Vizemeister dreimal zu einfach traf und die Partie fortan im Stile eines Topteams zu verwalten wusste. Näher als zwei Tore liess es den Gastgeber nämlich in dieser Phase nie herankommen und vermochte dann gar bis zur besagten 55. Spielminute vermeintlich vorentscheidend auf 16:20 davonzuziehen, «obwohl wir aus meiner Sicht über weite Strecken des Spiels die bessere Mannschaft waren», so Kaufmann.

In der Tat griff der Gast früh und lange zum Mittel des siebten Feldspielers, was zeigte, dass er sich gegen die kompakte und leidenschaftliche HSC-Defensive nicht nur bei Gleichzahl die Zähne ausbiss.

Youngster Timothy Reichmuth trifft doppelt zum Schluss

Die finale Aufholjagd leiteten dann die Neuzugänge Nikola Isailovic und Dario Ferrante (der gar ins leere Tor traf) furios ein. Die Schachenhalle stand längst und bejubelte die beiden Treffer des abgebrühten Youngsters Timothy Reichmuth, den seine Teamkollegen zweimal mustergültig freispielten.

20:20, Unentschieden – Schlusspfiff, Jubel - was folgte waren pure Emotionen, auf dem Feld und den Rängen, über einen famosen Punktgewinn und vor allem dessen Art und Weise. Errungen von einem Team, das unglaubliche Moral bewies und das nun mit breiter Brust ins Derby kommenden Samstag gegen den TV Endingen (18.00 Uhr GoEasy-Arena) steigt.

Telegramm

Suhr Aarau - Pfadi Winterthur 20:20 (8:9)

647 Zuschauer. - SR Sager/Styger. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Suhr Aarau, 6mal 2 Minuten gegen Pfadi Winterthur.

Suhr Aarau: Radovanovic/Ferrante (1/ab 52.); Reichmuth (3), Isailovic (5), Prachar, Baumann (1/1), Skvaril (1), Romann (1), Aufdenblatten (3), Lukas Strebel, Rohr (1), Patrick Strebel (2), Slaninka (2).

Pfadi Winterthur: Vaskevicius/Schulz (ab 47.); Maros (2), Tynowski (2), Hess (2), Kasapidis (4), Langerhuus, Vernier (3), Lier (4), Kuduz (1), Jud (171), Svajlen (1).

Bemerkungen: Verschossene Penaltys: 1:1.