Orientierungslauf

Hauswirth und Kyburz holen Silber am Weltcup in Lettland

Das Podest der Männer

Das Podest der Männer

Sabine Hauswirth und Matthias Kyburz gewinnen über die Mitteldistanz des Weltcups in Lettland die Silbermedaille. Für Hauswirth war es nach vielen starken Leistungen der erste Podestplatz in einer Einzeldisziplin im Weltcup in dieser Saison.

Auf der Mitteldistanzbahn in gewohnt dichtem lettischen Nadelwald nahe von Cesis unterliefen vielen Athleten grössere und kleinere Fehler. Die drehenden Hänge, viele kurze Routenwahlen sowie die allgemein schlechte Sicht im schwer belaufbaren Gelände hatten es in sich. Das kurze Startintervall von 90 Sekunden führte zu Gruppenbildungen unterwegs.

Nach einem eher verhaltenen Start fand Sabine Hauswirth immer besser in ihren Wettkampf. „Ich machte mehrere kleine Fehler zu beginn, verlor aber nie sehr viel Zeit", berichtet Hauswirth. Den Unterschied zu den meisten ihrer Konkurrentinnen machte die über die gesamte Saison physisch sehr starke Bernerin im letzten Teil der Bahn, wo die Posten einen Skihang hinauf ins Ziel führten. „Ich war etwas überrascht, dass ich als Führende ins Ziel kam.

Weltcup-Podestplatz für Sabine Hauswirth in Lettland

Weltcup-Podestplatz für Sabine Hauswirth in Lettland

Beim Zuschauerposten vernahm ich rund 30 Sekunden Rückstand zu haben und zögert zusätzlich beim nächsten Posten." Gewonnen wurde das Rennen von der Russin Natalia Gemperle. Sie profitierte von den Fehlern vieler Konkurrentinnen, darunter auch der grossen Favoritin Tove Alexandersson. Die Schwedin verbuchte einen schlechten Tag, symbolisch für ihre fehlerhafte Leistung erwischte sie den Eingang des Zieleinlaufes nicht richtig. Auf den dritten Rang lief Marika Teini aus Finnland.

Auch Kyburz mit Silber

Bei den Männern sorgte Matthias Kyburz für das beste Resultat des Schweizer Teams. Zwei kleine Unsicherheiten sowie allgemein weniger aggressive und direkte Routenwahlen machten den Unterschied zum norwegischen Sieger Olav Lundanes. „Gleich zu Beginn hatte ich eine Schrecksekunde, denn ich lief fast an der Flagge des ersten Postens vorbei, sah sie aber zum Glück noch im Winkel.

Kyburz lief vorne mit

Kyburz lief vorne mit

Danach war ich wach und als ich Daniel Hubmann und Magne Daehli aufholte, gab mir dies ein gutes Gefühl", so Kyburz. Fortan führte der Aargauer das Schweizer Duo an. „Ich lief meistens vorne, ausser bei Posten 16 wo ich wie schon zwei Posten vorher eine falsche Mulde hinunterlief, übernahm Daniel für kurze Zeit die Führung." Das Podest wurde vom Schweden Gustav Bergmann komplettiert.

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