Challenge League

Happy End beim FC Wohlen: Die Stimmen nach dem Klassenerhalt

Geschafft: Die Wohler feiern den Ligaerhalt.

Geschafft: Die Wohler feiern den Ligaerhalt.

Der FC Wohlen blickt auf eine äusserst durchwachsene Saison zurück, die mit dem geschafften Ligaerhalt dennoch versöhnlich endet. Entsprechend gross ist die Erleichterung im Verein und im Umfeld der Freiämter.

Nach dem 3:0-Sieg von Lugano über den direkten Konkurrenten Locarno war der Weg für den Ligaerhalt geebnet. Gewinnt Wohlen in Winterthur, ist der Verbleib in der Challenge League beschlossene Sache. Gesagt, getan. Der FCW setzte sich gestern auswärts mit 2:0 durch und machte damit den Sack eine Runde vor Schluss definitiv zu.

Im Freiamt ist die Freude riesig, im Wissen, dass bei einem Abstieg einiges auf dem Spiel gestanden wäre. Jetzt endet eine turbulente Spielzeit letztlich doch noch versöhnlich. Für alle Beteiligten.

Andy Wyder (Präsident): «Die Saison ist nun gerettet, sogar eine Runde vor Schluss. Es war lange ein Tanz auf der Rasierklinge, am Ende hatten wir das bessere Ende für uns. Rückblickend war es eine schwere Saison aus der wir viele Eindrücke mitnehmen können. Grossen Anteil am Ligaerhalt hat sich Trainer Ciriaco Sforza, der unserer jungen Mannschaft eine gewisse Sieger-Mentalität eingeimpft hat. Natürlich gab es auch immer wieder Rückschläge, doch gegen Winterthur hat man gesehen, dass das Team bereit sein kann, wenn es darauf ankommt.»

Daniele Romano (Mittelfeldspieler): «Nach dem Sieg in Winterthur war die Stimmung in der Kabine natürlich gelöst. Wir haben auf den Ligaerhalt angestossen und sind nachher auch in Wohlen noch etwas trinken gegangen. Übertrieben hat es aber niemand, wir sind ja schliesslich nicht Meister geworden. Ich finde aber, dass ganz Wohlen den Klassenerhalt verdient hat. Wir haben hart für diese Ziel gearbeitet und im richtigen Moment kühlen Kopf bewahrt. Trotzdem war es keine einfache Saison, die Hypothek mit dem letzten Tabellenplatz nach der Vorrunde war riesig. Doch wir konnten uns steigern, zeigten eine deutliche bessere Rückrunde.

Urs Schürmann (Donatorenpräsident): «Uns Donatoren ist ein riesiger Stein vom Herzen gefallen. Wir sind alles grosse Fans und standen auch in schlechten Zeiten hinter dem Verein und der Mannschaft. Bei einem Abstieg hätte sich bei unserem Donatoren-Engagement nichts verändert, wir hätten uns weiterhin für den Klub stark gemacht. So weit es jetzt ja glücklicherweise nicht gekommen. In Zukunft hoffe ich, dass sich der FC Wohlen mit attraktivem Fussball im Mittelfeld der Liga etablieren kann.»

Livio Bordoli (ex-Trainer FC Wohlen, aktuell FC Lugano): «Wohlen ist mein Lieblingsverein. Ich bin und war mit dem Klub immer verbunden. Nach unserem Sieg gegen Locarno habe ich viele positive Reaktionen aus dem Aargau erhalten. Entsprechend mag ich allen Beteiligten den Klassenerhalt von Herzen gönnen. Das Spiel gegen Winterthur habe ich im Live-Ticker mitverfolgt und dabei natürlich den Wohlern die Daumen gedrückt.»

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