Handball
Ein überragender Torhüter und eine stabile Defensive bringen dem HSC den zweiten Sieg

Der HSC Suhr Aarau gewinnt auch sein zweites Spiel der neuen Saison. Gegen St. Otmar St. Gallen feiert das Team von Misha Kaufmann einen 28:25-Heimsieg. Basis des Erfolgs war eine starke Leistung in der Defensive mit einem überragenden Jannis Scheidiger im Tor.

Martin Probst
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Jannis Scheidiger war der wichtige Rückhalt im Tor des HSC Suhr Aarau

Jannis Scheidiger war der wichtige Rückhalt im Tor des HSC Suhr Aarau

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Was war das wieder für eine Leistung von Jannis Scheidiger im Tor des HSC Suhr Aarau? Der 19-Jährige wies über weite Strecken der Partie eine Abwehrquote von 40 Prozent aus und hat am Ende 12 von 36 Schüssen gehalten. Und das in seinem erst zweiten NLA-Spiel als Haupttorhüter.

Unter den Augen der nominellen Nummer eins Leo Grazioli, der nach einem Infekt im Knie am Donnerstag operiert werden musste und das Spiel mit einem eingeschienten Bein verfolgte, gelang Scheidiger erneut eine Glanzleistung. Das ist für den HSC umso wichtiger, als dass Grazioli noch mindestens zwei, vielleicht sogar bis zu vier Wochen ausfallen wird.

Lars Hofer mit sehr guter Leistung

Überhaupt überzeugte der HSC über weite Strecken der Partie mit einer in der Defensive sehr starken Leistung. Dieser souveräne Auftritt war die Basis für den Erfolg, ermöglicht durch eine auch im Angriff verbesserte HSC-Mannschaft im Vergleich zum ersten Saisonspiel gegen Chênois.

Tim Aufdenblatten mit acht und Joao Ferraz mit sechs Treffern sorgten für das Gerüst, doch herauszuheben gilt es auch Lars Hofer, der in einer Phase, als die Gäste aus St. Gallen plötzlich nochmals näher kamen, mit zwei wunderbaren Abschlüssen über den Flügel dafür sorgte, dass der HSC eine Partie, die er über weite Strecken dominierte, nicht aus der Hand gab.

So lässt sich nach dem 28:25 und der besten Leistung in dieser Saison bilanzieren: Das Team von Misha Kaufmann findet immer besser in die Spur. Die Mechanismen beginnen zu greifen und das Spielsystem setzt das Team immer besser und klarer um. So darf es für den HSC weiter gehen.

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