Hallenhockey

Hallenhockey in Wettingen: Nun tritt Stufe drei in Kraft

Nicolas Steffen (rechts) von Rotweiss Wettingen in Aktion. (Symbolbild)

Nicolas Steffen (rechts) von Rotweiss Wettingen in Aktion. (Symbolbild)

Die verjüngte Mannschaft von Rotweiss Wettingen gewinnt am dritten Spieltag beide Partien. Damit steht das Team in der Tabelle neu an zweiter Stelle.

Eine jugendliche Equipe steht auf dem Spielfeld in Basel. Insgesamt drei Spieler - zwei versuchen ihr Glück in Deutschland, einer pausiert - haben das Team von Rotweiss Wettingen verlassen. Nun verzerrt Captain Nicolas Steffen die Altersstatistik: Er ist mit 25 Jahren klar der Älteste.

Klassenerhalt hatte Priorität

Weil ein grosser Umbruch stattgefunden hat, wurden die Ziele für die Hallensaison angepasst. Der Klassenerhalt hatte Priorität. Die nächste Stufe war das Erreichen der Playoffs. «Jetzt geht es darum, sich in eine möglichst gute Position zu bringen, um Luzern aus dem Weg zu gehen. Über sie geht der Meistertitel», erklärt Steffen die dritte Stufe des Plans und liegt damit wohl richtig.

Luzern wurde in den letzten sechs Jahren Hallenmeister und liegt in der aktuellen Spielzeit wiederum an der Spitze. Dies nach zwei Unentschieden am zweiten Spieltag allerdings nur mit einem Zähler Vorsprung auf Rotweiss. Steffen kommt es gelegen, dass die Favoritenrolle nicht auf den Schultern des jungen Wettinger Teams lastet.

Die Freiämter mussten gestern erst gegen das punktelose Erlach und dann gegen den direkten Konkurrenten Grasshoppers antreten. «Das erste Spiel war wichtig, um nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu haben. Deswegen hatten wir schon etwas Druck», sagt Steffen. Entsprechend nervös starteten sie in die Partie. Beim Pausenstand von 1:1 konnte das Spiel noch in beide Richtungen kippen. In der Folge setzte sich die Wettinger Klasse aber durch und kam am Ende zu einem ungefährdeten 5:2-Sieg.

Unmut nach Rückstand

Die Unerfahrenheit war Rotweiss im zweiten Spiel anzumerken. Nachdem GC das erste Tor schoss, machten sich Unmut und Nervosität breit. Die Aargauer konnten sich aber fangen und brachten sich mit einem Doppelschlag binnen 40 Sekunden in Führung. Als GC eigentlich unnötig auf 2:3 verkürzen konnte, brach noch einmal Hektik aus. GC konnte die vorhandenen Chancen aber nicht nutzen, sodass Wettingen auch das zweite Spiel gewann.

Koelman zahlt doppelt

Beliebtester Spieler der Rotweissen war gestern der Holländer Emanuel Koelman, der erst Ende Feldsaison zum Team stiess. Weil er im ersten Spiel eine gelbe Karte kassierte und in der zweiten Partie seinen ersten Treffer für Wettingen überhaupt erzielte, darf er seinen Kollegen gleich zwei Runden spendieren.

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