Handball

Gute Mannschaftsleistung und klarer Sieg des TV Endingen

Die Abwehrchefs Huwyler (#10) und Willimann (Goalie).

Die Abwehrchefs Huwyler (#10) und Willimann (Goalie).

Die Mannschaft des TV Endingen hatte einige Verletzungen zu verzeichnen und musste mit dem Ausfall von Micha Romanov klarkommen. Trotzdem resultierte ein klarer 34:26-Sieg gegen den HC KTV Altdorf.

Schon die ersten Spielminuten machten deutlich, dass beide Teams voll motiviert ins Spiel einstiegen. Die Tore fielen in schneller Abfolge schon von Beginn an. Hektik herrschte auf beiden Seiten, doch die Teams fanden immer besser in den Spielrhythmus. André Willimann zeigte nach zehn Minuten seine gewohnt schönen Paraden und wurde immer besser von seiner Vordermannschaft unterstützt. 

Unschöne Stimmung auf der Tribüne

Die Hektik auf dem Spielfeld schwappte zeitweise auf die Trainerbank und auf die Zuschauertribüne über. So mussten die Endinger Fans mit Erstaunen feststellen, dass Captain Riechsteiner beim Ausführen eines Strafwurfs ausgepfiffen wurde. Für den Handballsport ist dieses Verhalten doch recht ungewohnt - doch der Endinger Keeper meisterte die Aufgabe mit Bravour,  trotz oder gar wegen der aufgeheizten Stimmung. 

Selbst das früh eingeholte Teamtimeout der Altdorfer zeigte nicht die gewünschte Wirkung, denn die Endinger kamen immer besser ins Spiel. Die Verteidigung der Innerschweizer wurde aggressiver, das Spiel hatte zu diesem Zeitpunkt keinen guten Lauf und die Schiedsrichter konnten die Stimmung erst mit einer Zeitstrafe für beide Teams ein wenig beruhigen.

Die Endinger setzten sich langsam aber sicher ein wenig ab, doch leider verlor die Abwehrkette gegen Ende der ersten Spielzeit den Faden und liess zu einfache Gegentore zu. Der Pausenstand von 13:16 hätte deutlicher zu Gunsten der Gäste ausfallen sollen.

Feuerwerk gezündet

Mit einem fulminanten Start zur zweiten Halbzeit überrannten die Endinger ihre Gastgeber. In kurzer Abfolge wurden fünf Gegenstosstore vom linken Flügel aus erzielt. Altdorf nutzte erneut das Teamtimeout nichts, die Mannschaft spielte statisch und konnte in dieser Spielphase den Endingern nichts entgegen setzen.

Nach dem Durchmarsch liess die Konzentration auch bei den Subrbtalern kurzzeitig nach. Die Abwehr klebte zeitweise an der Torraumlinie und liess so Distanzschüsse zu. Doch die Angriffskette liess sich auch durch die Manndeckung von Riechsteiner und Sudzum nicht aus der Ruhe bringen. Sie punkteten aus allen Positionen und machten deutlich, dass wirklich alle Teammitglieder torgefährlich sind.

Eine kurze Schrecksekunde mussten die Fans erleiden, als Leonard Pejkovic gegen eine Kletterstande an der Seitenlinie krachte und sich am Rücken verletzte. 

Mit einem deutlichen 26:34 verabschiedeten sich die Endinger in Altdorf. Dieses klare Ergebnis kann als Resultat einer tollen Mannschaftsleistung gesehen werden. Das Team zeigte vollen Einsatz auf allen Positionen und zu jedem Zeitpunkt.

Zufriedener Trainer

Trainer Michael Spuler führte die gute Leistung auf die gute Vorbereitung zurück. Die Angst, dass die Verletzungslage im Team sich auf die Mannschaftsleistung auswirken könnte, war umsonst gewesen. Es freute sich sichtlich, dass die Mannschaft den Spielanfang nicht verschlafen hatte und von Beginn an präsent gewesen war.

Am kommenden Mittwoch findet bereits das nächste Spiel statt. Zu Hause empfängt der TV Endingen Pfadi Winterthur. Geschichtlich gesehen ist das Aufeinandertreffen dieser Mannschaften exakt 20 Jahre nach dem erstmaligen Aufstieg des TV Endingen in die NLA. Für Spuler ist das eine schöne geschichtliche Anekdote, doch für seine Spieler darf dies keine Rolle spielen, denn: "Allein die Gegenwart ist entscheidend. Das Mittwochspiel wird schwierig werden. Das Kader ist stark genug, sich dieser Aufgabe konzentriert zu stellen." 

Anpfiff ist Mittwoch, der 20.4., 20.00 Uhr in der GoEasy Arena in Würenlingen.

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