Judo

Grossklaus und Moser scheiden an der EM früh aus

Ciril Grossklaus zählt zu jenen Schweizern, die noch am ehesten eine Chance auf die Olympia-Qualifikation haben.

Ciril Grossklaus zählt zu jenen Schweizern, die noch am ehesten eine Chance auf die Olympia-Qualifikation haben.

Mit Ciril Grossklaus (90 kg) und Patrik Moser (100 kg) scheiterten an den Judo-Europameisterschaften in Kasan die beiden letzten Schweizer Teilnehmer frühzeitig und blieben ohne Klassierung.

Grossklaus unterlag in seinem zweiten Kampf dem Ukrainer Quedjau Nhabali mit Waza-Ari. Patrik Moser zog bereits im ersten Kampf gegen den erfolgreichen Titelverteidiger Henk Grol aus den Niederlanden nach 87 Sekunden mit Ippon den Kürzeren.

Vom sechsköpfigen Schweizer EM-Aufgebot realisierte einzig die Baslerin Evelyne Tschopp (5. im Limit bis 52 kg) eine Klassierung. «Wir konnten keine matchentscheidenden Punkte im Hinblick auf Olympia-Qualifikationen setzen», sagte Leistungssportchef Ran Grünenfelder.

Tschopp wird nochmals gefordert sein

Tschopp, Grossklaus und der letztjährige EM-Dritte Ludovic Chammartin besitzen kurz vor Ende der zweijährigen Qualifikationsphase nach wie vor die besten Chancen auf ein Olympia-Ticket.

Chammartin und Grossklaus befinden sich auch nach den Europameisterschaften noch auf den für die Olympia-Qualifikation berechtigenden Rängen (jeweils Top 22 der Männer pro Limit und Top 14 der Frauen). Hinter diesem Duo folgt Tschopp, die allerdings nochmals ein Topresultat für das Olympia-Ticket benötigt.

Nur noch zwei Anlässe

Dahinter wird die Olympia-Qualifikation für Flavio Orlik (100 kg/rekonvaleszent, fehlte in Kasan), Emilie Amaron (57 kg) und Juliane Robra (70 kg) an den verbleibenden zwei Events zur Herkules-Aufgabe.

Ausstehend sind nun noch an den ersten beiden Wochenenden im Mai der Grand Slam in Baku sowie der Grand Prix in Almaty.

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