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Grandiose Rückkehr von Callà und Lüscher: FC Aarau gewinnt gegen Vaduz 3:1

Sechs Runden vor Schluss und mit den Heimspielen gegen Biel und Locarno vor Augen macht der FC Aarau dank des ungefährdeten Erfolgs in Vaduz einen weiteren Schritt in Richtung Super League. Der Aufstieg rückt näher und näher.

Ruedi Kuhn
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Dante Senger (links) und Davide Callà jubeln über den Erfolg in Vaduz.

Dante Senger (links) und Davide Callà jubeln über den Erfolg in Vaduz.

foto-net / Alexander Wagner

Die zwei wichtigsten Spieler des FC Aarau? Das sind Davide Callà und Sven Lüscher. Gegen Winterthur zählten die beiden Flügelstürmer nicht zur Startformation. Aarau verlor prompt 0:1. Gegen Vaduz waren Callà und Lüscher von Beginn an mit dabei. Und was passiert? Beide spielen eine Hauptrolle. Lüscher markiert den Führungstreffer, Callà erzielt das 3:0 und ist damit bereits zum 14. Mal in dieser Saison erfolgreich.

Der ehemalige GC-Crack war zufrieden und sagte: «Wir wollten den Sieg unbedingt, waren bissiger und konzentrierter als Vaduz. Das hat den Ausschlag gegeben.» René Weiler sprach von einem verdienten Erfolg. «Vor dem 1:0 mussten wir ein wenig Glück in Anspruch nehmen», hielt der FCA-Trainer fest. «Dann aber waren wir effizienter als Vaduz und haben die Partie verdient gewonnen.»

Der FC Vaduz dominierte die Startphase, der FC Aarau schoss das erste Tor: Lüscher traf mit einem Flachschuss aus acht Metern. Grossen Anteil am Führungstreffer hatte Callà, der nicht nur drei Gegenspieler ins Leere laufen liess, sondern den früheren Winterthurer mit einem herrlichen Pass in die Tiefe bediente. Vor dem 1:0 hatten die Liechtensteiner allerdings zwei gute Möglichkeiten: Philippe Erne und Nico Abegglen verfehlten das Ziel knapp.

Doppelschlag sorgt für Entscheidung

Mit dem Treffer Lüschers nahm Weilers Team dem Kontrahenten den Wind aus den Segeln. Bis zum Pausenpfiff kontrollierte der souveräne Leader der Challenge League das Geschehen auf souveräne Art und Weise.

In der zweiten Halbzeit erhöhten die Aarauer vor 1282 Zuschauern den Rhythmus und sorgten mit einem Doppelschlag für die Entscheidung. Erst traf der von Dante Senger bedrängte Aleksandar Zarkovic mit einem missglückten Befreiungsschlag ins eigene Tor, dann fälschte Callà einen Schuss von Alain Schultz unhaltbar für Oliver Klaus ins Tor ab. Es war Schultz’ elfter Assist.

Mit dem Treffer zum 3:0 war die Entscheidung schon vor Ablauf einer Stunde gefallen. Dass Amin Tighazoui den Ehrentreffer für die Liechtensteiner erzielte war kein Zufall, aber nicht mehr als Resultatkosmetik. Der Marokkaner spielte stark. Der FC Vaduz aber sinkt immer tiefer. Man glaubt es kaum: Das Team aus dem Ländle wartet seit einem halben Jahr auf einen Heimsieg.

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