GP Rüebliland
GP Rüebliland: WM-Hauptprobe durch den Aargau

Morgen startet der 36. Grand Prix Rüebliland. Drei Wochen vor der U19-Weltmeisterschaft nehmen Radfahrer-Nationen das Junioren-Etappenrennen als Hauptprobe vor den Titelkämpfen. Am Start sind die starken Franzosen, die im letzten Jahr dominierten.

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GP Rüebliland: Auch in diesem Jahr ist den Fahrern wieder einiges an Abwechslung garantiert. (Archivbild)

GP Rüebliland: Auch in diesem Jahr ist den Fahrern wieder einiges an Abwechslung garantiert. (Archivbild)

Walter Schwager

Morgen startet der 36.Grand Prix Rüebliland. Drei Wochen vor der U19-Weltmeisterschaft nehmen viele Radfahrer-Nationen das Junioren-Etappenrennen als Hauptprobe vor den Titelkämpfen. Am Start sind die starken Franzosen, die im letzten Jahr dominierten, erstmals seit langem wieder die Deutschen, aber zum Beispiel auch die Nationalauswahlen von Australien und den USA.

Verschiedener Schweizer Teams am Start

Die Schweiz ist mit verschiedenen Mannschaften vertreten. Im Nationalteam ist Tom Bohli der Leader. Der St.Galler konnte bereits im letzten Jahr eine Etappe gewinnen und erfreut sich einer ausgezeichneten Form. Er wurde vor ein paar Tagen U19-Weltmeister auf der Bahn in der Einzelverfolgung und ist auch Europameister.

Die Regionalauswahl Aargau ist ein gemischtes Team, das mit Luzerner Junioren ergänzt wurde. Mannschaftsleiter Sascha Lemblé sagt, dass seine Jungs top motiviert seien. «Ich habe ihnen gesagt, dass sie sich auf heimischem Boden zeigen sollen, etwas versuchen», sagt er.

Sie sollen sich dem Publikum präsentieren und nicht zu viel Respekt vor der starken Konkurrenz zeigen. Der 39-jährige Fricktaler denkt nicht, dass ein Schweizer ganz vorne mithalten können wird. «Der Gesamtsieg wird schwierig. Aber ich denke, dass einer wie Bohli um ein Spezialtrikot kämpfen kann.»

Start ausserhalb des Kantons

Der GP startet ausnahmsweise ausserhalb des Aargaus im luzernischen Sursee. Nach der 110 Kilometer langen Eröffnungsetappe gibt es am Samstagmorgen eine kürzere Etappe, die in Sulz startet und endet, sowie am Nachmittag ein Zeitfahren von Eiken nach Sulz. Nach Lemblé wird das Rennen aber wohl erst auf der anspruchsvollen Schlussetappe am Sonntag entschieden, die von Aarburg über Aarau, die Staffelegg und zurück nach Aarburg geht.

Dass ein Erfolg beim GP Rüebliland durchaus ein Leistungsausweis ist, zeigen Fahrer wie Cancellara, Cunego, Hushovd oder Silvan Dillier, die allesamt am GP teilnahmen.

Mehr Infos finden Sie auf: www.gp-ruebliland.ch