Laufsport

GP Fricktal am Samstag ist ein Rennen gegen die Kälte

Auch für die jüngsten Lauftalente bietet der GP Fricktal eine Startmöglichkeit.

Auch für die jüngsten Lauftalente bietet der GP Fricktal eine Startmöglichkeit.

Der 48. GP Fricktal steht im Zeichen einiger Veränderungen, Dank einer neuen Streckenführung rechnen die Organisatoren mit einem neuen Streckenrekord. Nur das Wetter könnte den Läuferinnen und Läufer einen Strich durch die Rechnung machen.

Der GP Fricktal steht heute wohl ganz unter dem Motto: Wer nicht frieren will, muss sich warm anziehen. Zwar wird es etwas wärmer werden, jedoch mag sich kein langjähriger Läufer oder eine Läuferin an eine dermassen lange Kälteperiode im Vorfeld erinnern. Doch wie sagt man so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung.

Seit die Mehrkampfgruppe Fricktal die Organisation der Veranstaltung vor zwei Jahren an den TSV Frick Volleyball abgegeben hat, steht der GP im Zeichen von Tradition gemischt mit einem jungen, dynamischen Team, das sich gerne vermehrt in der Laufsportszene einsetzen möchte.

Fällt der Streckenrekord?

Mit dem neuen Organisator stehen dieses Jahr auch ein paar Veränderungen an: Auf der Laufstrecke wurde die Rhythmus brechende Treppe in Kaisten aus dem Streckenplan genommen. Dadurch wird der neue Parcours etwas schneller sein, wahrscheinlich darf man sich auf einen neuen Streckenrekord beim Hauptlauf über 10 Meilen freuen.

Zudem wurde der Walkingweg völlig neu gestaltet. «Die Walkerinnen und Walker wünschten sich im Vorfeld eine Strecke, die mehr in die Natur hinaus führt», sagt OK-Präsident Urs Vogel. Deshalb führt der Weg neu von Eiken nordöstlich über die Chinshalden nach Kaisten.

Spezielles Lauferlebnis

Doch die Tradition steht immer noch im Vordergrund. Der GP Fricktal ist der älteste GP im ganzen Kanton. Auch in der nationalen Rangliste belegt er den zweiten Platz nach Murten–Fribourg. Aber nicht nur das Alter macht ihn zu einem speziellen Lauferlebnis. Auch in der Rangliste bezüglich der Grösse behauptet der Osterlauf einen Platz auf dem Podest.

Hinter den beiden anderen AZ-Goldläufen in Bremgarten und am Hallwilersee kommt er auf den dritten Rang. «Alle Spitzenläufer des letzten Jahres werden auch heute wieder am Start sein», gibt Vogel Auskunft. «Wenn das Wetter mitspielt, rechnen wir etwa mit 1650 Anmeldungen. Die Meisten davon kommen aus dem Aargau selbst oder aus den umliegenden Kantonen.»

Seinen Wunschläufer konnte Vogel bis jetzt jedoch noch nicht zu einem Start überreden. Der OL-Weltmeister Matthias Kyburz aus Möhlin hat ihm bis jetzt noch keine Zusage gegeben. Eine kurzfristige Anmeldung ist bis 30 Minuten vor dem Start in den jeweiligen Kategorien noch möglich: Wer weiss, vielleicht erfüllt sich Vogels Wunsch doch noch und Kyburz entschliesst sich kurzerhand für einen Start am diesjährigen Osterlauf.

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