Die Springer des Schwimmclub Aarefisch haben in Graz einen wahren Goldregen erlebt. Dank den hervorragenden Leistungen erreichte Vivian Barth zusammen mit Michelle Heimberg bei den Mädchen im Synchronspringen vom 3m-Brett den Sieg. Vivian Barth vermochte tags darauf auch vom 1m Brett bei den A-Mädchen zu überzeugen und schlug ihre Konkurrenz mit grossem Abstand. Zwar gelang ihr der 3m-Brett-Wettkampf nicht ganz wunschgemäss, trotzdem holte sie sich auch in dieser Disziplin ihre dritte Goldmedaille.

Ebenso gut lief es Michelle Heimberg. Bei den B-Mädchen zeigte sie eine gute Leistung und erreichte den 1. Rang. Regelrecht in den Schatten stellte sie ihre Konkurrenz dann bei den B-Mädchen vom 1m-Brett. In dieser Disziplin zeigte sie ihren wohl besten Wettkampf überhaupt in ihrer erst sehr jungen Wasserspringkarriere.

Auch bei den Jungs erfolgreich

Der Dritte im Aarefisch-Bunde war Noah Ludin. Für ihn stand mit dem Turmwettkampf bei den C-Knaben sein Plattformdebüt auf dem Programm. Dies meisterte er hervorragend und gewann den Wettkampf mit 247 Punkten und einem Abstand von 50 Punkten vor dem Zweitplatzierten. Auch der 3m-C-Knaben Wettkampf gelang ihm gut. So führte er das Podest an, das sich dieses Mal mit den Genfern Grey Botta und Pierrick Schafer ausschliesslich aus Schweizer-Jungs zusammensetzte.

Vom 1m-Brett zeigte Noah Ludin den bisher stärksten Wettkampf seiner Wasserspringkarriere und gewann auch diesen souverän. Der vierte Aarefisch-Springer war der elfjährige Adrian Zaspel aus Suhr. Er startete sowohl vom 1m- wie auch vom 3m-Brett wie Noah in der Kategorie C bei den Jungs. Erwartungsgemäss konnte er zwar noch nicht ganz vorne mithalten, er zeigte jedoch bei seinen ersten internationalen Einsätzen sein Potential.

Etliche, insbesondere Goldmedaillen, holten die Genfer Jonathan Suckow, Leena Magnani, Grey Botta und Pierrick Schafer sowie die Zürcher Fabian Stepinski und Jan Wermelinger für die Schweiz. So gewann das Swiss Diving Team mit einem riesigen Abstand auf die zweitplatzierten Schweden und drittplzierten Norwegern die Teamwertung von 8 Nationen zum zweiten Mal in Folge.

Die gute Form zum richtigen Zeitpunkt

Die Aarefisch-Springer haben ihren hervorragende Formstand bewiesen. Jetzt gilt es, diesen für längere Zeit beizubehalten. Denn bereits am kommenden Wochenende finden die Schweizer Sommermeisterschaften (Elite) in Dübendorf statt, für die vom Schwimmclub Aarefisch Vivian Barth, Michelle Heimberg und Noah Ludin gemeldet sind.

Gleich danach geht es für Michelle Heimberg und Vivian Barth nach Bergamo zu den Jugendeuropameisterschaften, die vom 1. bis 6. Juli 2014 stattfinden werden. Sowohl Michelle Heimberg, die dort die Schweiz vom 1m-Brett bei den B-Mädchen vertreten wird, wie auch Vivian Barth, die vom 1m- und 3m-Brett und zusammen mit der Fribourgerin Madeline Coquoz im Synchronspringen vom 3m-Brett bei den A-Mädchen am Start sein wird, wollen mehr als nur einen Finalplatz mit den besten Zwölf erreichen, die den Zielen von Swiss Diving entsprächen.

Beide wollen einen Platz unter den besten Sechs. Denn dies würde eine automatische Qualifikation für eine Teilnahme an den Junioren-Weltmeisterschaften im Spätsommer in Penza (RUS) bedeuten.

Gleich eine Woche nach den Junioren-EM, das heisst Mitte Juli finden die Junioren-Schweizermeisterschaften in Genf statt, wo der Aarefisch mit einem grossen Team vertreten sein wird. Michelle Heimberg und Noah Ludin werden anschliessend noch an einem internationalen Jugendmeeting in Rom im Einsatz stehen.

Vivian Barth für EM nominiert

Vivian Barth wurde von Swiss Diving zur Teilnahme an den Europameisterschaften berufen und wird dort zusammen mit der Lausannerin Jessica Favre die Schweiz vom 1m-Brett repräsentieren. Ziel auch da ist für beide das Erreichen eines Finalplatzes.

Während der Europameisterschaften in Berlin finden gleichzeitig auch die Youth Olympic Games in Nanjing (CHN) statt. Auch da wird der Aarefisch dabei sein. Leider jedoch nicht mit einem Sportler oder einer Sportlerin, doch immerhin mit Michael Barth als Trainer und Betreuer des Lausanners Guillame Dutoit.