Volleyball
Geschafft! Erster Sieg in der Rückrunde ist Tatsache

Es ist der erhoffte Befreiungsschlag für Laufenburg-Kaisten. Mit dem 3:2-Sieg gegen den VBG Klettgau kehrte das NLB-Team auf die Siegerstrasse zurück und festigt seinen Platz in der oberen Tabellenhälfte.

Mathias Jost
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Es ist ein wichtiger Sieg für das NLB-Team von Laufenburg-Kaisten. Aufgrund einer Schwächephase lautete das Endresultat nur 3:2, drei Sätze lang zeigten sie aber ein starkes Volleyball.

Es ist ein wichtiger Sieg für das NLB-Team von Laufenburg-Kaisten. Aufgrund einer Schwächephase lautete das Endresultat nur 3:2, drei Sätze lang zeigten sie aber ein starkes Volleyball.

Ernesto LoStanco

Nach zwei bitteren Niederlagen musste das NLB-Team von Laufenburg-Kaisten eine Reaktion zeigen. Und diese gelang gegen den VBG Klettgau. Stammspieler und Trainer Lucian Jachowicz nahm krankheitsbedingt auf der Bank Platz. Mit dem Juniorennationalspieler und «Beck Maier Man of the Match»-Reto Pfund auf der Zuspielerposition punktete das Heimteam konsequent aus der Annahme heraus.

Absetzen konnte sich keines der beiden Teams — das Spiel entwickelte sich zu einem Kampf auf Augenhöhe. Knapp, aber verdient ging der erste Durchgang mit 25:22 an Laufenburg-Kaisten. Satz zwei war ein Ebenbild des ersten Durchganges. Ein wenig mehr Entschlossenheit im Abschluss verschaffte den zweiten Satzgewinn zur 2:0-Führung (25:22).

Punktegarant Zoller verletzte sich unglücklich

Klettgau gab sich mit diesem Rückstand nicht zufrieden. Die erfolgreichen Verteidigungsaktionen schienen ihnen zusätzliche Energie zu verleihen, wodurch sie öfters den Weg vorbei am Block der Fricktaler fanden. Mit harten, diagonal geschlagenen Bällen kamen sie nun immer wieder zu Punkten. Laufenburg-Kaisten versuchte, den Anschluss zu halten — sie leisteten sich in dieser Phase aber zu viele Eigenfehler.

Nun wurde es hektisch in der Sporthalle Blauen in Laufenburg. Das Heimteam haderte immer wieder mit dem Schiedsrichter, zur Krönung gab es eine gelbe Karte. Punktgarant in dieser schlechten Phase blieb wie schon im letzten Spiel Nicolas Zoller. Doch kurz vor Satzende verletzte sich der Nachwuchsspieler unglücklich. Aufgrund des ausgeschöpften Wechselkontinents musste auch Jachowicz noch für einige Bälle ran. Trotz aller Mühen ging der dritte Durchgang mit 20:25 an Klettgau.

Die mangelnde Effizienz im Angriff blieb auch in Satz vier die Schwachstelle und so scheiterten die Fricktaler oft am gut positionierten Block der Gäste. Mit einem 22:25 konnte Klettgau zum 2:2-Satzverhältnis ausgleichen.

Wichtiger zweiter Punkt fürs Heimteam

Wie ausgewechselt spielten beide Teams in fünften Durchgang. Laufenburg-Kaisten konnte plötzlich wieder sein bestes Volleyball abrufen — Klettgau schwächelte. Das Heimteam startete mit einer veränderten Aufstellung; Angriff und Verteidigung funktionierten einwandfrei. Der Punktevorsprung blieb bis zum Schluss in den Händen der Fricktaler, sie gewannen verdient 15:9. Dank diesem Sieg verliert das NLB-Team nicht den Anschluss an die vorderen drei Ränge - und die Revanche glückte auch. In der Vorrunde verlor das Fricktaler Team noch mit 0:3.

Am Samstag tretet das NLB-Team zum letzten Spiel im Jahr 2015 an. Im Regio-Derby treffen sie auf Leader Volley Schönenwerd. Anpfiff ist im 16 Uhr in der Turnhalle Feld in Schönenwerd.

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