FC Aarau Frauen
Gemischte Gefühle vor dem Spiel gegen die Frauen des FC Basel

Am Montagabend dürfen die FC Aarau Frauen auf dem Nachwuchs-Campus in Münchenstein gegen den FC Basel antreten. Gegen den zweitplatzierten FCB steht vor allem eines im Vordergrund: die Kaltblütigkeit vor dem Tor zu finden.

Leandro De Mori
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Gegen den FC Basel sollen am Montag Punkte her

Gegen den FC Basel sollen am Montag Punkte her

Fabio Baranzini | Baranzini Fotografie und Texte GmbH | www.baranzini.ch

Die Gefühle vor dem Spiel gegen den FC Basel sind gemischt. Einerseits denkt man zurück an die 0:7-Niederlage im vergangen Oktober, die man auswärts kassierte. Damals gab es gleich fünf Tore innert neun Minuten. Andererseits denkt man an den ersten Punktegewinn der laufenden Saison, den man vergangenen November gegen Basel im Schachen erzielen konnte. Orientieren soll man sich laut Trainer Andreas Zürcher am zweiten Spiel: «Wir wollen es dieses Mal unbedingt besser machen als das letzte Mal in Basel.»

Die Anzeichen vor dem Spiel stehen also gut. Vor allem nach der ansprechenden Leistung gegen Luzern. Das Team spielt aggressiver und zweikampflustiger als in der Hinrunde. Allerdings darf man die Realität nicht vergessen. Der Unterschied zum FC Basel beträgt sechs Tabellenplätze und satte 27 Punkte. «Ein Punktegewinn gegen Basel wäre ein Bonuspunkt», sagt Zürcher.

Abwehrchefin sorgt für Ruhe

Auftrieb gibt auch eine wichtige Stütze, die beim letzten Spiel gefehlt hat. Verteidigerin Michelle Stierli ist zurück im Kader, nachdem sie sich vor dem Spiel gegen Luzern am Kopf verletzte und aufgrund einer Hirnerschütterung nicht mittun konnte. «Wir merken es natürlich, wenn Michelle spielt. Sie sorgt für die Ordnung in der Verteidigung», sagt Zürcher zur Rückkehr seiner Abwehrchefin.

Den Frauen blieb vor dem Knaller gegen den FCB genügend Zeit, sich auf das wesentliche zu fokussieren. Der Abstand zwischen den Spielen beträgt etwas mehr als zwei Wochen, was Zeit gegeben hat, sich auf die Schwerpunkte zu konzentrieren. Zweikampf und Aggressivität lauteten vergangene Wochen die Prioritäten.

Mission Ligaerhalt

Nicht nur für das kommende Spiel in Basel, sondern für die ganze Rückrunde stehen die Zeichen laut Zürcher gut. Das Team ist motiviert und kampfbereit. Die Mission Ligaerhalt hat sich in den Köpfen festgesetzt. Der Abstand auf den Nicht-Abstiegsrang, auf dem sich zurzeit Yverdon befindet, beträgt drei Punkte. Drei Punkte, die es in den nächsten Spielen zu holen gibt. Zürcher gibt sich sehr optimistisch: «Wenn wir acht Punkte in den nächsten vier Spielen holen können, sind wir sicher gut dabei.»

So sieht die Tabelle nach 16 Spieltagen aus

So sieht die Tabelle nach 16 Spieltagen aus

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Einfach wird dies allemal nicht. Denn nach Basel warten GC, Lugano und die Young Boys auf Aarau. Und nur letztere Partie wird im Schachen ausgetragen, für die anderen Spiele reist man quer durch die Schweiz. Zuerst liegt der Fokus jedoch auf Basel. Am Sonntag soll noch trainiert und danach gemeinsam gegessen werden, um sich als Team auf die Aufgabe vorzubereiten und sich als Mannschaft zu fokussieren. Auf die Mission Bonuspunkt, auf die Mission Ligaerhalt.