Nach drei Spieltagen findet man die FC Aarau Frauen auf dem siebten Tabellenplatz. Nach dem letzten Spieltag ist aber klar: man könnte auch höher stehen. Aber eben nur könnte. Vergangenen Samstag haben die FCA-Frauen gegen Worb eine starke Leistung gezeigt, für Welche sie aber unbelohnt blieben. Dies soll sich nun gegen das Frauenteam Thun Berner-Oberland ändern.

In der Partie gegen Worb sah man ganz gut, was den Aarauerinnen liegt und an was es ihnen noch fehlt. Positiv fiel die Hingabe auf, die sie auf dem Platz zeigten. Das Team war gewillt zu beissen, bis zur letzten Minute zu Kämpfen und alles für einen Punkt zu geben. Jedoch gelang dies nicht, da es ein wenig am spielerischen, sowie am Glück gemangelt hat.

Die Spielleiterin fehlt

Konkreter gesagt: Es hat an einer führenden Hand gefehlt. Einer Spielerin, die das Spiel liest und so gefährliche Angriffe lanciert. Eine, die das Team leitet und durchs Spiel führt. Doch daran wird gearbeitet. «Wir haben diese Woche wieder gut trainiert. Ich hatte gestern 19 Frauen im Training, die alles gegeben haben und bereit sind, am Samstag in Thun drei Punkte zu holen», sagt Cheftrainer Charles Grütter.

Das Team von Thun blieb natürlich nicht unbeobachtet, um sich optimal auf Samstag vorzubereiten. «Wir haben unsere Leute und können und haben uns informiert, wie Thun auftritt. Wir sind von der Taktik her sicher aufgestellt, um uns am Samstag gegen Thun zu beweisen. Wir sind auf dem neusten Stand der Dinge», sagt Grütter. Ob das so ist, werden wir am Samstag sehen.

Langsam dürfen Punkte her

Klar, die Saison ist noch jung und nach dem dritten Spieltag ist noch nichts entschieden. Doch um sich in der Liga zu beweisen, in der jeder jeden schlagen kann, müssen langsam Zeichen gesetzt werden. Darum sollen am Samstag drei Punkte her.

Im letzten Spiel ist aufgefallen, dass in der ersten Hälfte stark über links gespielt wurde. Immer wieder wurde die 18-jährige Hediger lanciert, um vor dem Tor für Gefahr zu sorgen. Doch wirklich gefährlich wurde es nicht wirklich. Deshalb wird am Samstag mit Pilgrim in der Sturmspitze gespielt, die gegen Worb in der zweiten Halbzeit öfter gefährlich wurde. Hoffentlich kann sie das nun auch in Thun zeigen.

Man kann sagen, dass die Aarauerinnen sich in der Phase befinden, in der sich das Team finden muss und die Abläufe präzisiert. Doch von Spiel zu Spiel wird sichtbar, dass dies immer besser funktioniert und zum Erfolg führen wird. Dies ist sich auch Grütter bewusst: «Wenn wir gegen Thun so auftreten wie gegen Worb, werden wir mit Punkten belohnt.»