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Garats Torriecher, Jaggys Pech: Der FC Aarau hält mit Hertha Berlin mit

Aaraus Alexander González (am Ball) und Pechvogel Kim Jaggy (hinten) ärgern die Berliner. Sascha Manx

Aaraus Alexander González (am Ball) und Pechvogel Kim Jaggy (hinten) ärgern die Berliner. Sascha Manx

Am Tag nach der Reise ins Trainingslager in die Südtürkei gelingt den Aarauern mit dem 1:1-Unentschieden gegen Hertha ein Achtungserfolg. Der Wermutstropfen: Kim Jaggy zieht sich nach einem Fehltritt eine schwere Bänderverletzung zu.

Zuerst die gute Nachricht: Dem FC Aarau ist der Start ins neuntägige Trainingslager geglückt. Die Mannschaft von Trainer René Weiler zeigte beim 1:1 gegen den Sechsten der Bundesliga im Touristenort Belek eine starke Leistung. Der Brasilianer Ronny erzielte für die Berliner nach gut einer halben Stunde das 1:0. Dem Argentinier Juan Pablo Garat gelang in der 77. Minute nach einem Freistoss von Sandro Burki und einer Kopfballvorlage des lettischen Testspielers Nauris Bulvitis der Ausgleichstreffer.

Berlin näher am Sieg

Die Deutschen standen in der Schlussphase dem Siegestreffer zwar näher, aber der Super-League-Aufsteiger liess dank starken Paraden von Joël Mall kein weiteres Gegentor mehr zu. Weiler zog denn auch ein positives Fazit und sagte. «Wir konnten die Hertha während neunzig Minuten fordern. So gesehen hat das Spiel den Sinn und Zweck erfüllt.»

Wochenlang ohne Jaggy

Nun die schlechte Nachricht: Kim Jaggy verdrehte sich in der zweiten Halbzeit nach einem Fehltritt den rechten Fuss und zog sich eine Innenbandverletzung zu. Der 31-jährige Abwehrspieler humpelte nach dem Schlusspfiff mit traurigem Gesicht in Richtung Mannschaftsbus. Über den Grad der Verletzung konnte man am Samstagabend noch nichts Genaues sagen. Eines steht fest: Jaggy dürfte mehrere Wochen ausfallen.

Das ist umso gravierender, als das die Personaldecke nach den Abgängen von Daniele Romano, Mergim Brahimi und Otele Moangue schon dünn genug ist. Auf Aarauer Seite kam mit Miguel Peralta ein 19-jähriges Talent zu einem Kurzeinsatz, das beim 1.-Ligisten Baden spielt.

Beste Bedingungen

Verletzungspech hin, Verletzungspech her; die Voraussetzungen für ein gutes Trainingslager sind gegeben. Das Fünfstern-Wellnesshotel Sensimar in Side lässt jedenfalls keine Wünsche offen. Das Trainingsgelände ist nah. Die Plätze sind gut bespielbar. Das Wetter ist ausgezeichnet. Die Temperaturen sind angenehm. Am nächsten Donnerstag trifft der FC Aarau im zweiten Test auf das ukrainische Team von Metalurg Donetsk. Zwei Tage später reist der Achte der Super League zurück in die Schweiz.

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