Faustball

Ganz wichtiger Sieg zum Meisterschaftsauftakt für den STV Oberentfelden

Tim Egolf zeigte im Angriff mit seinem neuen Spielpartner David Hollenstein eine ansprechende Leistung.

Das NLA-Männerteam des STV Oberentfelden startet mit einem 3:2-Sieg über Elgg-Ettenhausen in die neue Saison. Titelaspirant Diepoldsau war dann aber eine Nummer zu gross (0:3). Nächstes Wochenende spielen die Oberentfelder gegen Walzenhausen und gleich zwei Mal gegen Widnau.

Die Heimrunde der Oberentfelder, die wegen des unbespielbaren Terrains kurzfristig von Oberentfelden nach Villnachern verlegt werden musste, begann mit dem Duell gegen Elgg-Ettenhausen. Genau wie die Gastgeber gehören die Gäste aus dem Kanton Zürich zur grossen, rund sechs Teams umfassenden Gruppe, die um die Plätze im Mittelfeld kämpft. Entsprechend wichtig wäre ein Sieg im Direktduell gewesen.

Doch der Auftakt in diese Partie gelang den Oberentfeldern nicht nach Wunsch. Die ersten beiden Sätze gingen mit 8:11 und 9:11 verloren. «Wir agierten in diesen beiden Sätzen etwas zu übermütig und wollten zu viel. So schlichen sich immer wieder ein paar dumme Fehler ein, was am Ende den Unterschied ausmachte. Zudem hatten wir Mühe mit den Anspielen von Elggs Angreifer Joël Fehr», analysierte Oberentfeldens Trainer Konrad «Koni» Keller die ersten beiden Sätze.

Wichtige Wende

Mit dem Rücken zur Wand konnten sich die Oberentfelder dann aber steigern. Sie passten ihre Positionen in der Abwehr an und konnten so den Service des Gegners besser kontrollieren. Dadurch gewannen sie auch im Spielaufbau und im Angriff immer mehr an Sicherheit und das Spielgeschehen begann sich zu drehen.

Mit 11:9 ging Durchgang Nummer drei an die Gastgeber, die sich in der Folge weiter steigern konnten und die Partie dank einem 11:5 und 11:7 in den Sätzen vier und fünf noch zu ihren Gunsten entscheiden konnten. «Es war ein sehr enges Spiel, das auf beide Seiten hätte kippen können», so Keller, der zufrieden war mit der Leistung seines Teams – insbesondere auch dem Angriffsduo um Tim Egolf und David Hollenstein. Letzterer feierte am Samstag sein NLA-Debüt und bestritt seinen ersten Ernstkampf im Dress der Oberentfelder.

Diepoldsau zu stark

Im zweiten Spiel des Tages wartete dann eine wesentlich grösserer Brocken auf das Team von Captain Reto Hunziker: die Titelaspiranten aus Diepoldsau. Und die liessen auf dem immer nasser und damit schneller werdenden Terrain keine Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen. Vor allem die Gebrüder Lukas und Christian Lässer im Angriff der Ostschweizer stellten die Oberentfelder vor unlösbare Probleme.

«Christian spielte am Service eine nahezu perfekte Partie und auch bei den Angriffen konnten er und sein Bruder enorm viel Druck erzeugen. Zudem stand auch ihre Abwehr sehr stark, so dass wir schlicht keine Chance hatten», musste Keller neidlos anerkennen. «Ich kann meinen Jungs keinen Vorwurf machen. Diepoldsau war schlicht zu stark.»

Für die Oberentfelder Männer geht es bereits am kommenden Wochenende weiter. Dann warten die Duelle gegen Walzenhausen und Widnau. Vor allem die Partie gegen Walzenhausen, das am ersten Spieltag ohne Sieg blieb, ist wichtig für die Oberentfelder. «Dieses Spiel wollen wir unbedingt gewinnen», so Keller, der mit seiner Equipe am nächsten Wochenende gleich zwei Mal gegen Widnau spielen wird.

Nach dem Duell in der Meisterschaft am Samstag spielen sie am Sonntag auch noch in der ersten Runde des Schweizer Cups gegen die Widnauer. Eigentlich hätten auch die Frauen des Vereins an diesem Wochenende in die neue Saison starten sollen, doch das Wetter machte ihnen ein Strich durch die Rechnung. Die Runde in Diepoldsau musste verschoben werden.

Meistgesehen

Artboard 1