Fussball
Für den FC Baden zählt jetzt nur noch ein Sieg

Im letzten Heimspiel in der laufenden 1.-Liga-Classic-Saison empfängt die Christ-Truppe am Samstag (16 Uhr) den FC Grenchen. Nur mit einem Vollerfolg kann sich das Esp-Team noch Hoffnungen auf eine Teilnahme an den Aufstiegsspielen machen.

Beat Hager
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Sven Christ (l.) und sein Team sind im Heimspiel gegen Grenchen unter Zugzwang.

Sven Christ (l.) und sein Team sind im Heimspiel gegen Grenchen unter Zugzwang.

Marcel Bieri

Nach dem tollen 4:3-Sieg im letzten Heimspiel gegen den souveränen Leader Xamax kehrte am vergangenen Sonntag beim FC Baden die Ernüchterung ein. Beim Gastspiel in Sursee dominierten die Badener die Partie in der ersten Halbzeit, wurden aber mit dem 1:1-Remis nur schlecht belohnt.

«Natürlich haben wir in Sursee mehr erwartet. Doch jetzt gilt es nach vorne zu blicken und konzentriert die Partie gegen Grenchen in Angriff zu nehmen. Dieses Spiel müssen wir gewinnen, um dann in Zofingen noch im Kampf um die Plätze für die Aufstiegspoule im Rennen zu sein», so Trainer Sven Christ.

Respekt vor dem Gegner

Obwohl sein Team zuletzt in 4 Partien in Folge ungeschlagen blieb und Grenchen seit dem 28. September 2013 (1:0 bei Thun U21) auf einen Auswärtssieg wartet, nimmt der Coach die Solothurner nicht auf die leichte Schulter. «Trotz einem Umbruch im Winter hält Grenchen in dieser Rückrunde gut mit und wir müssen auf ihre Konter vorbereitet sein», so Christ weiter.

Weiterhin verletzt sind neben Keeper Predrag Pribanovic auch die beiden Defensivspieler Massimo Mancino und Emir Imsirovic. Raffaele Cardiello trainierte nach seiner Verletzung in dieser Woche wieder mit der Mannschaft mit und steht dem Esp-Team wieder zu Verfügung.

Toni mit Kreuzbandriss

Schlimm erwischt hat es Lelo Toni, der junge Stürmer fällt mit einem Kreuzbandriss für mehrere Monate aus. Mit einem allfälligen Heimsieg gegen Luzern U21 kann sich Münsingen in der vorletzten Runde die Teilnahme an den Aufstiegsspielen vorzeitig sichern (zusammen mit Xamax).

Für die beiden besten Drittplatzierten haben Naters (Gruppe 1 mit 42 Punkten) sowie Zug 94 (Gruppe 3 mit 40 Punkten) gegenwärtig die besten Chancen für die Qualifikation der Aufstiegsspiele, während Black Stars und Baden mit jeweils 37 Punkte auf Schützenhilfe angewiesen sind.