Erinnern wir uns an den 22. November 2014, als der STV Baden den TV Endingen in der Tägihalle überraschend 24:21 schlug! Was war damals los mit Städtli 1? Wohl dies: Man lief als Underdog auf, hatte nichts zu verlieren und wollte einfach guten Handball spielen. Ok, das hatte sich das Team auch für das gründlich missratene Mittwochsspiel in Aarau vorgenommen...

Also: Was muss am Samstag anders werden als am Mittwoch? Jedes Teammitglied muss wieder an seine Stärken glauben, muss daran glauben, dass er es kann. Und vor allem muss jeder das Spiel an sich herankommen lassen – das hat gegen den HSC gefehlt!  «Ich will allen Leuten zeigen, dass ich gut Handball spielen kann! Ich will (muss) das auf das Spielfeld bringen!» Am Mittwoch? Fehlanzeige!

Weiterspielen wie im Training...

Der Anspruch an sich selbst war wohl zu gross. Ein Fehler, noch ein Fehler – es geht nicht! Also sofort etwas verbessern. Aber was? Aha: Schneller abschliessen! – Fehlanzeige…

Geendet haben diese Gedanken beinahe in einer Kanterniederlage. Merke: Überall im Leben passieren Fehler, die sind auch erlaubt. Aber dann in ein Loch zu fallen ist nicht «erlaubt»! Dann heisst es weiter spielen wie im Training: Ball wieder zurück, die Verteidigung beschäftigen, Ball hin, Ball her, geduldig abwarten, bis sich die nächste Chance bietet.