Volleyball

Für Laufenburg-Kaisten sehen Gegenwart und Zukunft bitter aus

Smash 05 Laufenburg-Kaisten steht bereits vor dem letzten Spieltag der NLA-Playout-Runde als Tabellenletzter fest. Grund ist die 1:3-Niederlage im Kellerduell mit Einsiedeln.

Auf die Aussichten der Fricktaler hat das aber keinen Einfluss. Der deutsche Hüne von Smash, Jörg Ebner brachte es auf den Punkt: «Das Spiel hat keine entscheidende Änderungen gebracht. Wir wussten schon zuvor, dass wir als Letzter oder Vorletzter in die Barrage müssen».

Das war mit ein Grund, weshalb Trainer Marc Fischer auf den angeschlagenen Stamm-Passeur Aleksandar Petkov verzichtete. Dies machte sich besonders in der Abstimmung bemerkbar. «Die Kommunikation mit den beiden neuen Passeuren hat nicht richtig funktioniert», bemerkte auch Ebner.

Die Niederlage alleine der Absenz von Petkov zuzuschreiben, wäre dann doch etwas gar einfach. Der zweite und vierte Satz verliefen sehr einseitig zugunsten der Gäste aus dem Kanton Schwyz. Das Angriffspiel der Hausherren war nicht druckvoll genug, und gegen Schluss liessen sie auch die nötige Cleverness vermissen.

Den letzten Satz verloren die Laufenburger klar mit 15:25, obwohl sie im dritten Durchgang grosse Moral bewiesen hatten, indem sie diesen nach einem Acht-Punkte-Rückstand noch drehten. Dieses Comeback kam umso überraschender nach dem zweiten Satz, den die Gastgeber 12:25 verloren hatten.

Einige Abgänge stehen bevor

Nachdem sich Laufenburg-Kaisten in der vergangenen Saison in der Abstiegsrunde frühzeitig den Ligaerhalt sichern konnte, kämpfen die Fricktaler nun also in der Barrage um den Verbleib in der höchsten Spielklasse. Eine der wenigen Konstante in dieser Spielzeit waren die Verletzungen.

«Die ganze Saison durch hatten wir viele Ausfälle, weshalb wir immer wieder Spieler aus der zweiten Mannschaft oder Junioren integrieren mussten», analysiert Ebner. Auch der Blick in die Zukunft sieht wenig vielversprechend aus. Unabhängig vom Verbleib in der höchsten nationalen Spielklasse haben bereits einige Spieler kommuniziert, dass sie aus beruflichen Gründen nach Saisonende aufhören werden.

Zuvor kämpfen aber noch alle gemeinsam darum, dass auch in der kommenden Spielzeit in der Region NLA-Volleyball gespielt wird. In der Barrage werden die Aargauer erneut dem VBC Einsiedeln begegnen. Welche beiden Teams aus der NLB das Viererfeld ergänzen, wird erst am 25. März bekannt.

Sicher ist zum jetzigen Zeitpunkt: Das erste Barragespiel findet am 5. April in Kaisten statt. Und dem Trainerstab von Smash 05 steht in jedem Fall eine intensive Zeit bevor.

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