Faustball

Für den STV Oberentfelden ein Tag zum Vergessen

Brian Häfliger und seine Teamkollegen stemmten sich vergeblich gegen die Niederlage.

Brian Häfliger und seine Teamkollegen stemmten sich vergeblich gegen die Niederlage.

Die NLA-Cracks des STV Oberentfelden verlieren das erste Heimspiel der Saison gegen Widnau mit 2:5. Die Suhrentaler haben es nicht geschafft, die nötigen Emotionen ins Spiel zu bringen, um die Partie auf ihre Seite zu zwingen.

So hatte sich Christian Zbinden das erste Heimspiel seines Teams garantiert nicht vorgestellt. Der Trainer des Oberentfelder NLA-Teams hatte im Vorfeld davon gesprochen, dass man sich mit einem Sieg so bald wie möglich für die im Februar stattfindenden Playoffs qualifizieren möchte. Doch dieses Unterfangen konnten seine Spieler nicht in die Tat umsetzen. Gegen Widnau, das genau wie Oberentfelden die erste Runde souverän gewonnen hatte, verschliefen die Oberentfelder den Start komplett.

Gleich mit 4:11 verloren sie den ersten Satz und auch im zweiten Durchgang sah es zu Beginn nicht besser aus. «Während eineinhalb Sätzen haben wir auf sämtlichen Positionen schlecht gespielt und unsere Leistung nicht abrufen können», geht Zbinden mit seiner Mannschaft hart ins Gericht. Nach dem schwachen Start konnten sich die Oberentfelder jedoch steigern und erspielten sich sowohl im zweiten, als auch im dritten Durchgang Satzbälle. Diese konnten sie aber nicht verwerten. So lagen die Oberentfelder nach drei Sätzen nicht mit 2:1 in Führung, sondern mit 0:3 im Hintertreffen. Und es kam noch schlimmer: Auch der vierte Satz gewann Widnau und das gleich mit 11:6.

Zu passiv und ohne Emotionen

Bis zu diesem Zeitpunkt war Christian Zbinden besonders eine Sache ein Dorn im Auge. «Wir sind viel zu passiv aufgetreten. Wenn das passiert, dann müssen wir versuchen, über die Emotionen und die Stimmung ins Spiel zu kommen. Aber das haben wir nicht geschafft», so der Mann an der Seitenlinie. Dass durchaus mehr drin gewesen wäre im Duell gegen Widnau zeigten die Sätze fünf und sechs.

Obwohl Oberentfelden noch immer nicht sein volles Potenzial ausschöpfte, konnte die Mannschaft die Sätze mit 11:7 und 11:6 gewinnen. Zur Wende reichte es dann aber doch nicht mehr. Genau wie den ersten Satz mussten die Oberentfelder den letzten Satz mit 11:4 den Widnauern überlassen, die sich den Sieg mit einer konstanten Leistung verdient haben.

Reaktion ist gefordert

Nach dieser Begegnung ist klar: Der STV Oberentfelden muss sich steigern, wenn er in dieser Saison um die Medaillen mitspielen will. Das weiss auch Christian Zbinden. «Es ist kein Beinbruch, dass wir dieses Spiel verloren haben. Aber ich hoffe, dass nach dieser Niederlage ein Ruck durch das Team geht und wir im Januar eine Reaktion auf die schwache Leistung gegen Widnau zeigen», so der Trainer. Die erste Chance auf eine Rehabilitation bietet sich den Oberentfeldern am 24. Januar im Direktvergleich mit Diepoldsau.

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