NLA-Handball

Fünfter Sieg im fünften Heimspiel: Der HSC Suhr Aarau besiegt in der Schachenhalle auch den HC Kriens-Luzern

Manuel Zehnder (vorne) und Daniel Parkhomenko haben auch nach dem fünften Heimspiel der Saison Grund zum Jubeln.

Manuel Zehnder (vorne) und Daniel Parkhomenko haben auch nach dem fünften Heimspiel der Saison Grund zum Jubeln.

Die Handballer des HSC Suhr Aarau besiegen den HC Kriens-Luzern mit 26:21 und klettern in der Tabelle der NLA auf den zweiten Platz. Zur Pause war das Heimteam in der Aarauer Schachenhalle noch mit 13:14 zurückgelegen.

Fünf Heimspiele, fünf Siege – der HSC Suhr Aarau ist eine Heimmacht. «Für mich klingt das sehr gut», sagt Manuel Zehnder nach dem 26:21 gegen den HC Kriens-Luzern mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Und dieses dürfte beim Blick in die Statistik noch breiter werden: Der HSC rangiert nach dem Sieg vom Sonntag auf dem zweiten Platz in der Tabelle der NLA und hat seit mittlerweile fünf Partien nicht mehr verloren.

Vor 586 Zuschauerinnen und Zuschauer zeigten Zehnder und Co. in der Aarauer Schachenhalle ein komplett anderes Gesicht, als noch vier Tage zuvor beim Aus im Cup-Achtelfinal bei den Kadetten (17:26). Herzblut statt Leere, Zweikampfstärke statt unzähliger Fehler, Glaube statt Zweifel.
Sinnbildlich für die enorme Leistungssteigerung des HSC steht João Ferraz: Nur vier Tage nach seinem fahrigen Comeback in Schaffhausen zeichnete der portugiesische Routinier in seiner dominanten Art und Weise für zehn Treffer verantwortlich und war damit der erfolgreichste Werfer seines Teams. «Wir haben alles reingeworfen. Da war wieder Herz drin», sagt Zehnder, der eine knappe Woche vor seinem 21. Geburtstag mit fünf Treffern zweitbester Skorer seines Teams war.

Der HSC zeigte also gegen Kriens-Luzern die von Misha Kaufmann geforderte Reaktion. «Genau das habe ich ja angekündigt. Diese Mannschaft hat das in sich», sagt der 36-jährige HSC-­Cheftrainer nach der Partie. Kommt hinzu, dass auf Seiten des HSC bis auf Mathias Müller jeder Spieler auf der Bank zu Einsatzzeit kam.

Die Rotation tat dem Spielfluss aber keinerlei Abbruch – vielmehr ermöglichte sie es dem Heimteam, das Tempo und den Druck auf den Gegner hochzuhalten. Das war so ein Spiel, in dem alles funktioniert. Ich konnte fast schon bringen, wen ich wollte», sagt Kaufmann. Das führte auch dazu, dass seine Mannschaft auf der Platte phasenweise einer verstärkten U21 entsprach. Dass das funktionierte, war auch insofern wichtig, als dass «sowohl uns, als auch dem Gegner bereits gegen Ende der ersten Halbzeit eine gewisse Müdigkeit anzusehen war», wie Kaufmann weiter ausführt.

Indoorsport-Highlight kommt zustande

Nach zwei englischen Wochen mit fünf Partien innert 15 Tagen stehen dem HSC nun ruhigere Zeiten bevor: Vor der anstehenden zweieinhalbwöchigen Meisterschaftspause – für Cup-Viertelfinals und EM-Qualifikation – empfangen Aufdenblatten und Co. am kommenden Sonntag (Anpfiff: 16 Uhr) den TSV St. Otmar St. Gallen.

Im Anschluss tragen die Unihockeyaner des Team Aarau ihren Cup-Sechzehntelfinal gegen NLA-Klub Wiler-Ersigen aus. Die K.o.-Partie des krassen Aussenseiters aus dem Aargau gegen den Rekordmeister wird um 20 Uhr angepfiffen. Damit kommt das von der AZ bereist angekündigte Indoorsport-Highlight dank der Kooperation von Handball und Unihockey zustande. Der Vorverkauf bei «eventfrog.ch» beginnt heute Montag, für beide Partien ist jeweils ein separates Ticket erforderlich.

Für die Verpflegung rund um den Doppelevent sorgt vor der Schachenhalle der frühere HSC-Publikumsliebling Martin Prachar mit seinem Foodtruck «Tinu’s Foodtheke». Ausserdem prüfen die Veranstalter in Zusammenarbeit mit dem nahe gelegenen Restaurant Riviera noch ein Überbrückungsangebot für die Wartezeit zwischen den beiden Partien.

Sie haben die Partie verpasst? Schauen Sie sie sich hier in der Aufzeichnung des Livestreams an:

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