Im zweitletzten Spiel der Qualifikationsphase ging es für das Fricktaler NLB-Team um nichts mehr. Die Playoffs sind gesichert, direkte Punkte können sie ebenfalls keine mehr holen. Spielertrainer Lucian Jachowicz setzte deshalb andere Ziele für diese letzten beiden Spiele, alle Spieler sollten zum Einsatz kommen und Spielpraxis sammeln. Das erfreuliche nebst dem Sieg: das Team machte einen Rang gut und belegt neu Platz drei.

Voléro Zürich, drittletzter der Tabelle, zeigte zwar etwas Gegenwehr, musste aber resignieren. Laufenburg-Kaisten kontrollierte das Spiel von Beginn weg. Die Services waren platziert und hart geschlagen, was den Spielern das eigene Spiel erleichterte. Beim Spielstand von 9:3 nahm Voléro bereits sein erstes Timeout.

Ein Mini-Tief liessen die Zürcher nochmals rankommen - sie verkürzten auf 11:14. Grund dafür waren zwei sehr streng gepfiffene Technikfehler bei Zuspieler Reto Pfund. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnten sie aber die kleine, gegnerische Aufholjagd wieder ausgleichen und nützten den zweiten Satzball zum 25:17.

Im zweiten Durchgang rannten die Fricktaler kurze Zeit einem Rückstand hinterher. 5:2 führten die Stadtzürcher, bis Laufenburg-Kaistens Blockstärke zurückkam. Ausgleich 5:5, Diagonalspieler Dario Schmid kam an den Service und brachte sein Team zur 12:5 Führung. Ab jetzt übernahm das Heimteam wieder das Zepter. Das starke Spiel drang Voléro Zürich vermehrt zu Eigenfehlern. So konnten sie den Vorsprung über den ganzen Satz hinweg stetig vergrössern, und gewannen schliesslich 25:16.

Klarer 3:0 Erfolg

Zu Beginn des dritten Satzes dominierte wieder das Heimteam. Sie führten rasch mit 5:1, brachen aber wieder für kurze Zeit ein. Voléro Zürich glich aus, ging gar in Führung. Laufenburg-Kaisten konnte bis kurz vor Satzende nicht ausgleichen. 22:21 führten die Gäste, bis Passeur Pfund an den Service kam und das Team zum Sieg führte (25:22). Jachowicz ist zufrieden mit der Leistung seines Team, meinte aber: «Der Gegner hat es uns auch leicht gemacht, ihnen haben die Mittel gefehlt, um uns ernsthaft zu fordern.»

Das letzte Spiel der Qualifikationsphase findet für das Fricktaler NLB-Team in Andwil statt. Am kommenden Samstag treten sie in der Doppelturnhalle Ebnet an, Spielbeginn ist um 18 Uhr. Coach Mike Fehlmann gibt für das kommende Spiel die gleichem Ziele vor wie gegen Voléro: «Wir werden sicher versuchen zu gewinnen, um so mit einem guten Gefühl in die Playoffs zu starten. Es werden alle zum Spielen kommen, sodass alle Spielpraxis und Erfahrung zu sammeln.»