Das Fricktaler Trio Nathalie Plain, Nadine Frey und Regula Frey verlor zwar in Liestal 0:3, zeigt sich mit dem bisherigen Saisonverlauf aber zufrieden. Nadine Frey betonte, dass ihre Mannschaft bislang immerhin die Hälfte aller Partien gewonnen habe. Dies mache Mut für die nächsten Matches. «Unser Abstand zur Spitze ist nach wie vor relativ gering und es ist nicht ausgeschlossen, dass wir die Playoffs noch erreichen. Mit etwas Glück ist dies nach wie vor möglich.» In der Tat: Wettkampfglück wird notwendig sein, dass die Aargauerinnen in den Playoffs werden mitspielen können.

Niederlagen gegen Jungtalente

Sie werden sich aber auch auf ihre eigenen Stärken besinnen müssen, über die sie zweifelsfrei verfügen. Diese dokumentierten sie gegen Liestal nur phasenweise. Teamleaderin Nathalie Plain zeigte zwar weit mehr als nur ein ordentliches Spiel – das war letztlich aber zu wenig. «Ich hatte heute gegen Céline Walser ganz einfach keine Chance. Sie war taktisch besser und sie spielte vor allem deutlich variantenreicher als ich.» Nadine Frey erlitt das gleiche Schicksal wie Plain. Sie verlor die vorentscheidenden Sätze im zweiten Durchgang gegen die einheimische Nadja Pfister ebenfalls mit 0:3, die wie Céline Walser Mitglied der Leistungssportförderung Baselland ist. «Die Genauigkeit hat gefehlt. Im Regefall spielen Pfister und ich auf Augenhöhe», sagte Nadine Frey.

Ihre Tante Regula, die seit gut 30 Jahren ihren Sport mit Leidenschaft ausübt, musste am Abend ihrer Gegnerin Beatrice Walser, Mutter von Céline und Coach der Juniorinnen-Nationalmannschaft, ebenfalls den Vortritt lassen. Sie zeigte zwar ebenfalls eine ansprechende Leistung, konnte mit dieser die Niederlage gegen die teilweise ungeduldig spielende Beatrice Walser dennoch nicht mehr abwenden.