Nadia Grod bestritt in Mettmenstetten in dieser Saison das zweite Querfeldeinrennen. Sie vermochte sich von Beginn weg von ihren Konkurrentinnen zu lösen und erzielte mit einem Vorsprung von mehr als zwei Minuten einen überlegenen Sieg. Da mit diesem Erfolg das Interesse von Nadia Grod an den Querfeldeinrennen geweckt ist, wird sie am kommenden Sonntag, den 16. Oktober, auch bei dem zum 55. Male ausgetragenen Rennen von Steinmaur am Start sein. Im Zürcher Unterland trifft Nadia Grod auf eine stärkere Konkurrenz als in Mettmenstetten. Dort gelang nämlich nicht der zweitbesten Elite-Fahrerin, sondern der Anfängerin Noemi Rüegg (Steinmaur) hinter Grod die zweitbeste Zeit des Tages.

In Steinmaur wird Grod gegen die Französin Marlène Petit, die am Sonntag in Frankreich ein gut besetztes Rennen gewann, und gegen die frühere Schweizermeisterin Jasmin Egger-Achermann, die nach einer Babypause wieder zu den Cross zurückgekehrt ist, zeigen können, wie viel ihr Sieg von Mettmenstetten wert ist.

Am Quer von Mettmenstetten gab der zweifache Tour de Suisse Sieger Beat Breu jeweils den Startschuss. Andreas Fuhrer (rechts) und eine grosse Helferschar sorgten dafür, dass der Anlass ein Erfolg wurde und es im nächsten Herbst eine Zweitauflage gibt.

Am Quer von Mettmenstetten gab der zweifache Tour de Suisse Sieger Beat Breu jeweils den Startschuss. Andreas Fuhrer (rechts) und eine grosse Helferschar sorgten dafür, dass der Anlass ein Erfolg wurde und es im nächsten Herbst eine Zweitauflage gibt.

Grod findet sich in vielen Radsportsätteln zurecht. In der Saison 2016 gewann sie auf dem Mountain-Bike zwei Läufe des Argovia-Cups (in Seon und Hochdorf) und zwei des Swiss Bike-Cups (Buchs SG, Solothurn). Auf der Strasse gewann Grod in Martigny den Titel bei den Anfängerinnen und Juniorinnen. Bereits in der Saison 2015 war Grod Schweizermeisterin geworden. Vor Jahresfrist hatte sie im Mountain-Bike bei den Anfängerinnen den Meistertitel geholt.

Neben Nadia Grod vermochten beim Quer von Mettmenstetten die Aargauer einzig noch in der Kategorie «Jedermann» zu brillieren. Als bester Rüebliländer kam Martin Weiss (Wettingen) in dieser Kategorie auf den achten Rang.

Wegen eines in Holland durchgeführten Trainingslagers fehlten in Mettmenstetten, wo der frühere zweifache Tour de Suisse-Sieger Beat Breu zu den einzelnen Rennen den Startschuss gab, etliche Spitzencrossler wie Severin Sägesser vom RC Gränichen. In Steinmaur werden nicht nur bei den Frauen, sondern auch bei den übrigen Kategorien wieder die gesamte Schweizer Elite und einige Spitzenfahrer aus dem Ausland am Start sein. (awi)