Handball-Barrage
Fortitudo Gossau: Das müssen Sie über den heutigen Gegner des TV Endingen wissen

Der TV Endingen trifft am Dienstagabend im wichtigen Barragespiel auf die Mannschaft Fortitudo Gossau. Doch wer ist dieser Gegner, der gegen die Aargauer um einen Platz in der obersten Spielklasse kämpft?

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Die NLA-Mannschaft von Fortitudo Gossau.

Die NLA-Mannschaft von Fortitudo Gossau.

Fortitudo Gossau

Am Dienstagabend findet das Barragespiel zwischen dem TV Endingen und Fortitudo Gossau in der «Go Easy»-Arena in Siggenthal statt. Nach langem Hin und Her ist das nun seit dem entscheidenen Match am Samstag beschlossene Sache.

Suhr Aarau jubelt nach dem Sieg gegen Endingen - links Kreisläufer Stevan Kurbalija, der nach drei 2-Minuten-Strafen und Roter Karte frühzeitig vom Feld musste.
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Die Fans freuen sich mit dem HSC Suhr Aarau.
Trainer Guido Frei nimmt Martin Prachar (links mit Turban) in die Arme.
Wiederholungsspiel: Suhr Aarau besiegt Endingen 30:26
Martin Prachar (links) und Guido Frei (rechts) jubeln.
Trainer und Betreuer des HSC Suhr Aarau jubeln.
Die Enttäuschung beim TV Endingen ist gross.
Jubel bei Suhr Aarau. v.l.n.r.: Guido Frei, Mike Conde und Misha Kaufmann.
Euphorische HSC-Spieler
Impressionen von Wiederholungsspiel Beau Kägi (links, Suhr) gegen Armin Sarac (rechts, Endingen)
Treffsicher: Endingens Flügel Lukas Schubnell vollendet einen Gegenstoss per Heber - HSC-Goalie Tobias Wipf muss den Ball passieren lassen.
Beau Kägi (links, Suhr) und Christian Riechsteiner (rechts, Endingen).
Martin Prachar (HSC) liegt verletzt am Boden.
Beau Kägi, einer der offensiv auffälligsten Suhr-Aarauer wirft eines seiner sieben Tore.
Die volle Halle mit 2197 Zuschauern.
Karlo Ladan (Mitte, Endingen) im Angriff
Tim Aufdenblatten (links, Suhr) gegen Christian Riechsteiner (rechts, Endingen).
Siebenmeter für Suhr Aarau- Bea Kägi verwirft einen von drei.

Suhr Aarau jubelt nach dem Sieg gegen Endingen - links Kreisläufer Stevan Kurbalija, der nach drei 2-Minuten-Strafen und Roter Karte frühzeitig vom Feld musste.

Alexander Wagner

Unerschrockenheit, Tapferkeit, Stärke und Mut. Das alles bedeutet das Wort Fortitudo. Steckt tatsächlich so viel dahinter, wie der Name vermuten lässt?

Fortitudo Gossau beendete die Meisterschaft auf dem 8. Rang. In der anschliessenden Abstiegsrunde fanden sie den Tritt nicht wie gewünscht und belegten in der Viererpoule nur den dritten Rang, welcher die Teilnahme an der Barrage zur Folge hat. Dennoch sind die Aussichten auf den Ligaerhalt intakt. Zumindest wenn die Statistik beigezogen wird. Noch seit Einführung dieses Modus ist es einem Team aus der NLB gelungen, den Höherklassigen zu bezwingen.

Ungeachtet dessen: Fortitudo muss sich den Klassenerhalt in der Nationalliga A jedes Jahr aufs Neue hart erarbeiten. Dafür halten sie sich dort aber seit ihrem Aufstieg aus der Nationalliga B 2008 erstaunlich gut.
Rolf Erdin, Trainer Fortitudo Gossau sagte am Montag gegenüber der az: «Es wäre völlig fehl am Platz, die Endinger zu unterschätzen.» Auch der Sportchef des Vereins, Jan Keller, gibt sich auf der Homepage des Vereins alles andere als siegessicher.

Im Bezug auf den Gegner TV Endingen schreibt er dort: «Sie stellen ein sehr gutes und eingespieltes Kader, das absolut NLA-Niveau hat. Im Auswärtsspiel werden wir zudem auf über 2'000 sehr begeisterungsfähige Zuschauer treffen. Wir erwarten eine sehr schwierige Affiche.»

Die Gossauer stehen unter Druck, denn für den Ligaerhalt müssen sie gewinnen. Helfen könnte ihnen dabei Teamstütze Christoph Piske. Der 28-jährige Deutsche ist Rückraumspieler und gehört zu den besten Schützen der Liga.
Gemäss Sportchef Keller werde es letztlich auch von der Tagesform abhängen. Auf der Vereinshomepage schreibt er: «Wir setzen alles daran, am Dienstag einen Schritt in Richtung Ligaerhalt zu machen, wissen aber auch, dass wir auf einen starken Gegner treffen, der in der nächsten Saison NLA spielen will.»