Schweizer Cup
FCA-Stürmer Alessandro Ciarrocchi vor dem Lugano-Spiel: «Das ist das geile an unserem Job»

Am Mittwochabend um 19.30 Uhr empfängt der FC Aarau im Cup-Achtelfinal zu Hause den oberklassigen FC Lugano. Nachdem Abwehrchef Stéphane Besle für zwei Partien gesperrt worden ist, stellt sich die Frage, wer für ihn in die Innenverteidigung rückt.

Dean Fuss
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Nur vier Tage nach der 1:3-Niederlage auswärts gegen den FC Chiasso tritt der FC Aarau im heimischen Brügglifeld zum Cup-Achtelfinal gegen den FC Lugano an. Es blieb also kaum Zeit, sich von den Strapazen und auch von der Enttäuschung aus dem Tessin zu erholen.

FCA-Stürmer Alessandro Ciarrocchi sieht darin kein Problem: «Das ist das geile an unserem Job», sagt der 28-jährige Winterthurer. So könne man die vergangene Partie schnell vergessen und sich auf den nächsten Gegner konzentrieren.

«Wir haben den Heimvorteil»: FCA-Stürmer Alessandro Ciarrocchi spricht über den Cup-Achtelfinal gegen den FC Lugano.

«Wir haben den Heimvorteil»: FCA-Stürmer Alessandro Ciarrocchi spricht über den Cup-Achtelfinal gegen den FC Lugano.

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Dementsprechend positiv zeigt sich Ciarrocchi im Bezug auf den Ausgang des Cup-Achtelfinals - trotz des oberklassigen Gegners: «Unsere Chance ist sicher, dass wir zu Hause spielen. Wir kennen den Platz und wir haben unsere geilen Fans hinter uns. Da können wir sicher etwas reissen.»

Markaj: «Die Partie wird für mich schon speziell»

Auch FCA-Aussenverteidiger Denis Markaj zweifelt nicht an seiner Mannschaft, für die er beim 1:3 in Chiasso debütierte. «Wir glauben an unsere Chance», sagt der 25-jährige Badener. Er spielte bis zur Winterpause 2015/16 während drei Jahren für den FC Lugano - und kennt den Cup-Achtelfinal-Gegner deshalb bestens.

«Auch wenn nicht mehr allzu viele Spieler aus meiner Zeit dort sind, die Partie gegen Lugano wird für mich schon speziell», sagt Markaj. Er hat die Entwicklung seiner ehemaligen Mannschaft genau verfolgt. «Sie sind enorm stark auf Konter und sind in der Defensive stärker geworden. Wir dürfen uns auf keinen Fall dumme Ballverluste erlauben. Ihre Schwächen haben sie sicher, wenn wir über die Seiten kommen.»

Pascal Thrier ersetzt wohl Stéphane Besle

Weil Stéphane Besle dem FC Aarau nach seiner roten Karte aus Chiasso sowohl gegen Lugano als auch gegen Winterthur am Sonntag, 30. Oktober, gesperrt fehlen wird, stellt sich die Frage, wer den Abwehrchef in der FCA-Innenverteidigung ersetzen wird.

Am wahrscheinlichsten scheint, dass Aussenverteidiger Pascal Thrier von rechts ins Zentrum neben Marco Thaler rückt und Bruno Martignoni dafür wieder in die Startaufstellung zurückkehrt.

Eine zweite, aber eher unwahrscheinlichere Variante wäre, dass Olivier Jäckle von der Doppelsechs in die Innenverteidigung zurück wechselt. Der 23-Jährige war vor Schällibaum beim FCA in erster Linie als Innenverteidiger zum Einsatz gekommen. Dafür würde dann wohl Michael Perrier neben Captain Sandro Burki auf der Doppelsechs agieren.

Ein kleines Fragezeichen gibt es noch auf dem linken Flügel: Geoffrey Tréand scheint noch nicht ganz fit, um von Beginn weg zu spielen. Deshalb dürfte wie bereits in Chiasso Ivan Audino auf dieser Position von Beginn weg auflaufen.

Die voraussichtliche Aufstellung des FC Aarau

Pelloni; Martignoni, Thrier, Thaler, Markaj; Wüthrich, Jäckle, Burki, Audino; Rossini, Ciarrocchi.