Der frühere Aarauer Mittelfeldspieler hat das Fussballspielen also noch nicht verlernt. Burki spielte im zentralen Mittelfeld der Würenloser nicht nur die Rolle des Denkers und Lenkers, sondern schoss in der ersten Halbzeit auch noch die beiden Tore zur zwischenzeitlichen 2:0-Führung.

In der 24. Minute traf er mit einem herrlichen Weitschuss zum 1:0. Acht Minuten später doppelte der 32-Jährige mit einem «Abstauber» aus kurzer Distanz zum 2:0 nach. Und beinahe wäre Burki zu Beginn der zweiten Halbzeit noch das 3:0 gelungen.

Nach 65 Minuten liess er sich auswechseln. Die hektische Schlussphase mit dem Anschlusstreffer der nie aufgebenden und drückend überlegenen Mellinger bekam der Doppeltorschütze nicht mehr mit.

Den Schlusspfiff nicht miterlebt

Burki fuhr nämlich noch während des Senioren-Finals mit Patrick Rahmen nach Rapperswil-Jona. Dort schauen sich der FCA-Sportchef und der neue FCA-Trainer das Auswärtsspiel der Aarauer gegen die St. Galler an.

Ursprünglich hatte sich Burki wegen Terminkollisionen entschieden, nicht am Senioren-Finalspiel teilzunehmen, um pünktlich beim Anpfiff der Partie in Rapperswil-Jona um 16.00 Uhr anwesend zu sein.

Warum der Sinneswandel? «Ganz einfach», erklärt Burki. «Als ich sah, dass das Spiel schon um 13.00 Uhr beginnt, entschied ich mich für einen Einsatz mit Würenlos. Und wie man sieht, hat es sich ja auch gelohnt. Der Cup-Sieg mit Würenlos ist wunderschön. Wir haben eine grossartige Mannschaft, die sich diesen Erfolg verdient hat.»