Challenge League
FCA-Neuverpflichtung Nuno Da Silva: «Ich habe auf meinen Einsatz gebrannt»

Nur vier Tage nach seiner Verpflichtung kam Flügelspieler Nuno Da Silva zu seinem Debüt im Dress des FC Aarau. Die 0:1-Niederlage in Genf konnte der 22-Jährige aber auch nicht mehr verhindern.

Dean Fuss
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FCA-Neuverpflichtung Nuno Da Silva (r.) im Zweikampf mit dem Servettien Anthony Sauthier

FCA-Neuverpflichtung Nuno Da Silva (r.) im Zweikampf mit dem Servettien Anthony Sauthier

Freshfocus

Es läuft die 72. Minute der Partie zwischen Servette und dem FC Aarau, als Nuno Da Silva für Sébastien Wüthrich eingewechselt wird. Und der Neo-Aarauer sorgt nur wenige Sekunden später bereits für einen Eintrag in der Statistik: Denn nach einem etwas rüden Einsteigen sieht er sogleich die gelbe Karte.

«Man kann Gelb geben, muss man aber nicht. Der Schiedsrichter hat so entschieden. Ich war so motiviert, so bereit für diesen Einsatz. Das kann passieren», erklärt sich der 22-jährige Flügelflitzer, der nur vier Tage nach seinem Wechsel von Breitenrain zum Debüt im FCA-Dress kam.

Dass er so schnell zu seinem ersten Einsatz für den neuen Klub kommen würde, hat der Schweizer mit portugiesischen Wurzeln zwar nicht erwartet, aber darauf gehofft: «Ich war bereit, habe auf meinen Einsatz gebrannt und wollte der Mannschaft unbedingt helfen.»

Der Servette-Effekt half nicht

Letzteres gelang ihm zumindest in Sachen Toren noch nicht. Denn auch nach seiner Einwechslung kam der FCA nicht mehr zum Ausgleich, verlor die Partie in Genf mit 0:1.

Dabei hatte man doch insgeheim bei Da Silvas Einwechslung auf den Servette-Effekt gehofft. Denn es ist erst einige Wochen her, als er – damals noch im Dress des Promotion-League-Klubs FC Breitenrain – die Servettiens Mitte August mit einem 3:1-Sieg aus dem Cup-Wettbewerb kickte. Da Silva erzielte damals das dritte Tor für Breitenrain.

«Es war schon speziell für mich, ausgerechnet gegen Servette für Aarau zu debütieren», sagt Da Silva dazu. «Das hat mich zusätzlich motiviert und mir viel Selbstvertrauen gegeben. Schade, dass wir nicht gewinnen konnten.»

Obwohl er sich seine Premiere im Dress des FCA zumindest resultatmässig etwas anders vorgestellt hat, ist Da Silva glücklich, dass man bereits nach kurzer Zeit ein erstes Mal auf seine Dienste vertraut. «Wir haben bis 20, 30 Meter vor dem Tor nicht so schlecht gespielt. Aber der letzte Pass fehlte. Daran müssen wir jetzt im Training arbeiten», lässt er routiniert verlauten. Und klingt dabei, als wäre er bereits vor Jahren und nicht erst vor vier Tagen bei einem Challenge-League-Klub angekommen.