FC Aarau

FCA-Gashi: «Wir wollen zurück auf die Siegerstrasse»

Aleksander Mitreski (links) und Shkelzen Gashi sollen dem FC Aarau neuen Schwung verleihen. (Bild: Alexander Wagner)

Aleksander Mitreski (links) und Shkelzen Gashi sollen dem FC Aarau neuen Schwung verleihen. (Bild: Alexander Wagner)

Der FC Aarau startet mit zwei neuen Gesichtern in die Mission Klassenerhalt in der Challenge League. Aleksandar Mitreski und Shkelzen Gashi sollen Stabilität ins FCA-Team bringen.

Das grosse Transferfestival blieb, trotz der enttäuschenden Leistungen und dem 13. Platz in der Vorrunde, aus. Aber Trainer Ranko Jakovljevic gibt sich trotzdem zuversichtlich. «Mit Aleksandar Mitreski und Shkelzen Gashi konnten wir zwei Spieler mit sehr viel Potenzial verpflichten. Gashi wird unserer Offensive Leben einhauchen und Mitreski kann mit seiner Erfahrung die nötige Stabilität in unsere Defensive bringen. Und auch Emir Sinanovic kehrt nach viermonatiger Verletzungspause zurück. Ich erhoffe mir dadurch einen intensiveren Konkurrenzkampf.»

Spielen statt Laufen

Und die Spieler durften im ersten Training sogleich ihre Ballkünste unter Beweis stellen. Normalerweise sehen Fussballer in den Januarwochen nur selten einen Ball, doch wohl zur Freude aller Akteure wurde im Auftakttraining mehr gespielt als gelaufen. Und die Spieler bedankten sich mit vollem Einsatz. «Für das erste Training war das Tempo sehr hoch. Die beiden neuen Spieler fügten sich sehr gut ein und spornten den einen oder anderen zu einer besseren Leistung an, das ist sehr positiv», so Jakovljevic.

Und auch die beiden neuen Spieler genossen die erste Trainingseinheit. «Die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen und so, wie wir heute trainierten, bin ich sicher, dass wir in der Rückrunde Erfolg haben werden», so der 22-jährige Shkelzen Gashi. Der ehemalige U21-Nationalspieler stösst leihweise von Neuchâtel Xamax zu den Aarauern. In der U21-Auswahl gehörte er mit Spielern wie Eren Derdyiok oder Valentin Stocker zu den Leistungsträgern. Doch nach seinem Wechsel von der AC Bellinzona zu Xamax musste er meist auf der Bank Platz nehmen.

«Plötzlich setzte man nicht mehr auf mich, bis heute weiss ich nicht warum. Aber ich will es auch gar nicht mehr wissen. Ich bin jetzt hier in Aarau und bin richtig heiss, wieder Fussball zu spielen.» Auch neben dem Platz fühlt sich Gashi wohl im Aargau: «Ich habe das Glück, dass meine Eltern in der Nähe von Bremgarten wohnen und ich zurzeit das Hotel Mama geniessen kann. Nach der unglücklichen Situation bei Xamax fühle ich mich wie neu geboren und habe ein sehr gutes Gefühl für die Rückrunde. Wir wollen auf die Siegerstrasse zurückkehren.»

Ähnlich sieht das auch der zweite Neuzugang, Aleksandar Mitreski. Der 30-jährige Routinier bringt viel Erfahrung mit. Für Köln und Nürnberg bestritt er 57 Bundesligaspiele, zuletzt geriet er aber beim FC Sion aufs Abstellgleis.

Feinschliff in Südafrika

«Warum ich nicht mehr spielen konnte, müssen sie Herrn Constantin fragen. Aber ich habe mich nun trotz vieler Angebote - unter anderem aus den USA - für den FC Aarau entschieden, weil es ein Verein mit guten Strukturen ist und ich weiss, dass wir Erfolg haben können.» Er will den jungen Aarauern mit seiner Erfahrung helfen und so schnell wie möglich aus der Abstiegszone kommen. «Es kann nicht sein, dass ein Verein wie Aarau da unten steht. In der Challenge League geht es nur über den Kampf und gegen Aarau ist jede Mannschaft besonders motiviert. Das müssen wir akzeptieren und den Kampf endlich annehmen», so der Mazedonier. Können die beiden Neuzugänge ihre alte Form wieder finden, so werden sie definitiv eine Verstärkung sein. Sie alleine können es aber nicht richten.

Fakt ist, dass der FC Aarau mitten im Abstiegskampf steckt und in der Rückrunde auf Siege angewiesen ist. Den letzten Schliff für das wichtige Startspiel gegen den FC Biel wollen sich die Aarauer ab dem 25. Januar - bezeichnenderweise am Kap der Guten Hoffnung in Südafrika - holen. Ob die Hoffnung auf Besserung berechtigt ist, wird sich am 20. Februar im Brügglifeld zeigen.

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