FC Aarau

FCA-Captain Sandro Burki fehlt gegen St. Gallen: Olivier Jäckle übernimmt

Olivier Jäckle

Olivier Jäckle

Sandro Burki, der Captain des FC Aarau, ist fürs Spiel gegen den FC St. Gallen nach der vierten gelben Karte gesperrt. Seine Position im Mittelfeld wird Olivier Jäckle übernehmen.

Der Besuch der Trainingseinheit des FC Aarau am Freitag im Brügglifeld bringt es an den Tag: Es ist Olivier Jäckle, der am Sonntag beim Gastspiel in St. Gallen die Position von Sandro Burki im zentralen, defensiven Mittelfeld übernehmen wird.

Der Captain ist gegen die Ostschweizer nach der vierten gelben Karte gesperrt und fehlt genauso wie die verletzten Sven Lüscher, Remo Staubli und Linus Hallenius. Jäckle wird neben dem gesetzten Artur Ionita zum Einsatz kommen. Dank seiner Technik soll der 20-Jährige für das eine oder andere spielerische Glanzlicht sorgen.

Fast Rolle des Abwehrchefs

Jäckle startete in der vergangenen Saison so richtig durch und erkämpfte sich einen Stammplatz in der Innenverteidigung. Mehr noch. Der junge Mann spielte dank konstant starker Leistungen schon fast die Rolle des Abwehrchefs. Nach dem Aufstieg in die Super League stand der talentierte Abwehrspieler auch zu Beginn dieser Meisterschaft gegen den FC Basel (1:3), Luzern (4:2), GC (2:4) und Thun (2:2) in der Startelf.

Weil Jäckle in diesen vier Partien einige Patzer unterliefen, gab ihm Weiler eine schöpferische Pause.

Die Partie in der St. Galler AFG Arena ist Jäckles erster Einsatz von Beginn an seit dem 4. August. Aus den Trainings während dieser Woche will er allerdings keine voreiligen Schlüsse ziehen. «Ob ich zur Startelf zähle oder nicht, entscheidet einzig und allein der Trainer», sagt er. «Mal schauen, was am Sonntag passieren wird.»

Ob er in der Innenverteidigung oder im defensiven Aufbau zum Einsatz kommen wird, ist ihm egal. «Die Hauptsache ist doch», fügt der Kaderspieler der Schweizer U20-Auswahl hinzu, «dass ich wieder einmal eine Chance bekomme und dem Team helfen kann.»

Charaktertest

Man darf gespannt sein, wie der FC Aarau auf die bittere 2:3-Niederlage gegen den Tabellenletzten Lausanne am vergangenen Sonntag reagieren wird. Die Leistung in der zweiten Halbzeit war unterirdisch. So gesehen ist das Spiel gegen den Europa-League-Teilnehmer ein Charaktertest. 

Eines steht fest: St. Gallen - Aarau wird in den nächsten Wochen zu einem Dauerbrenner. Die beiden Mannschaften treffen bis zur Winterpause noch dreimal aufeinander. Nach der Partie am Sonntag kommt es am Mittwoch, 30. Oktober, zur Meisterschafts-Revanche im Brügglifeld. Und am Sonntag, 10. November, findet in der AFG Arena der Cup-Achtelfinal statt.

Im Wissen, dass mit Davide Callà und Juan Pablo Garat zwei frühere St. Galler beim FC Aarau spielen und dass die Fangruppen beider Klubs nicht die ganz grosse Liebe verbindet, ist für Zündstoff gesorgt. Für viel Zündstoff sogar.

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