Nachwuchsfussball
FC Wohlen reagiert auf Vorwürfe: Juniorentrainer vorläufig suspendiert

Nach dem Vorwurf des verbotenen Kontakts zu Kindern und teilweise heftigen Reaktionen von Eltern hat der FC Wohlen entschieden, dass der von der Boulevardpresse beschuldigte Juniorentrainer bis zum Abschluss der Abklärungen keine Trainings mehr leiten darf.

Ruedi Kuhn
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Der Juniorentrainer bestreitet die Vorwürfe.

Der Juniorentrainer bestreitet die Vorwürfe.

Marcel Siegrist

Besagter Juniorentrainer wurde vom FC Zürich 2014 «wegen unüberbrückbarer Differenzen mit Eltern» entlassen. Danach bewarb er sich beim FC Wohlen und war in den vergangenen 16 Monaten als Juniorentrainer bei den Freiämtern angestellt.

Während dieser Zeit liess er sich nach Aussage von Lucien Tschachtli nichts zu Schulden kommen und leistete tadellose Arbeit. «Der Mann ist fachlich qualifiziert und hat sich immer korrekt verhalten», sagt der Präsident des FC Wohlen gegenüber der «Aargauer Zeitung». «Dass er von den Zürchern wegen Differenzen mit Eltern entlassen worden ist, wusste ich nicht. Wir hatten keine Informationen über die Trennungsgründe.»

Bis zum Abschluss der Abklärungen der leidigen Geschichte wird der Juniorentrainer vom FC Wohlen suspendiert. Je nach Resultat werden die Klubverantwortlichen entscheiden, ob der Mann entlassen wird oder nicht. Der Juniorentrainer sagte auf Anfrage: «Die Vorwürfe in der Zeitung ‹Blick› stimmen nicht. Ich habe ein reines Gewissen.»