2. Liga

FC Kölliken: Über den Kampf zum Erfolg gegen Wettingen

Trotz einem Treffer konnte Jan Lanz (r.) und sein FC Wettingen keine Punkte aus Kölliken mitnehmen.

Trotz einem Treffer konnte Jan Lanz (r.) und sein FC Wettingen keine Punkte aus Kölliken mitnehmen.

Kölliken und Wettingen hatten in ihrem letzten Ernstkampf eine bittere Niederlage kassiert und agierten zu Beginn der Partie dementsprechend vorsichtig. Letztlich bezwingt der FC Kölliken den FC Wettingen mit 2:1

In der 7. Minute hatten die Gäste Glück, als der Ball über Robin Hängärtner und David Urech zu Alfred Marku kam und dieser das Leder an den Pfosten setzte. Marku war auch für die zweite nennenswerte Aktion verantwortlich. Nach einem Pass in die Tiefe stand der FCK-Stürmer in der 13. Minute allein vor FCW-Keeper Manuel
Aeberhard, aber seinen Lobball konnte Manuel Füglister noch vor der Torlinie abwehren. Da beide Defensivreihen gut standen, hatten die beiden Torhüter in der Folge wenig zu tun. In der 39. Minute führte eine herrliche Kombination trotzdem zum 1:0. Marco Werthmüller spielte Urech auf der linken Seite an und seine Hereingabe verwertete Roger Werthmüller mit einem präzisen Schuss. Und es sollte für die Einheimischen noch besser kommen. In der 42. Minute setzte sich Marku nach einem Steilzuspiel gegen seinen Gegenspieler durch und seine Flanke schloss Robin Hängärtner mit dem 2:0 ab.

Den Sack nicht zugemacht

Mit dem Vorsprung im Rücken liess Kölliken zu Beginn der zweiten Halbzeit seine Zweikampfstärke etwas vermissen, sodass Wettingen das Spiel zu dominieren begann. Trotzdem kam Kölliken in der 50. Minute durch einen schnellen Konter zur nächsten Chance. Aeberhard lenkte einen Distanzschuss von Marco Werthmüller an die Latte. In der 72. Minute schien eine Vorentscheidung zu fallen, aber Urech schoss den Ball frei stehend übers Tor. Aus heiterem Himmel fiel in der 78. Minute der Anschlusstreffer. Gegen den Sonntagsschuss von Jan Lanz aus gut 20 Metern ins Lattenkreuz hatte FCK-Goalie Julian Dörfler keine Abwehrchance. Jetzt setzte FCW-Trainer Beat Studer alles auf eine Karte und brachte drei neue Kräfte. In den Schlussminuten besann sich der FC Kölliken seiner Stärke, des Kampfgeists, und hielt die anrennenden Gäste in Schach. «Ein verdienter Sieg meiner Mannschaft, die vor allem in der ersten Halbzeit kämpferisch zu überzeugen wusste», sagte FCK-Trainer Marco Tovagliaro, «in der zweiten Hälfte haben wir Wettingen zu viel Raum gelassen. Ausserdem verpassten wir es, das Spiel vorzeitig zu entscheiden.»

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