Fussball

FC Dietwil und FC Schöftland erhalten Sieger-Scheck von Ottmar Hitzfeld

Übergabe der Fairplay-Trophy an den FC Dietwil (Rang 4) durch Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld (links) im Stade de Suisse in Bern.

Übergabe der Fairplay-Trophy an den FC Dietwil (Rang 4) durch Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld (links) im Stade de Suisse in Bern.

Die Fussballer von Dietwil und Schöftland gehören sie zu den Siegern der diesjährigen Fairplay-Trophy des Schweizerischen Fussballverbands und der Suva. Sie erhielten am Freitag einen Gutschein, überreicht von Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld..

Rund 45 000 Unfälle und Kosten in der Höhe von 160 Millionen Franken gehen jährlich auf das Konto von Amateurfussballerinnen und -fussballern in der Schweiz. Um faires Verhalten auf dem Spielfeld zu belohnen und die Zahl der Verletzten zu senken, zeichnen der Schweizerische Fussballverband und die Suva die zehn fairsten Fussballvereine aus. An der diesjährigen Fairplay-Trophy erspielten sich der FC Dietwil und der FC Schöftland die Plätze vier und zehn.

Übergabe im Stade de Suisse

Wo harte Fouls, hitzige Diskussionen mit dem Schiedsrichter und respektloses Benehmen an der Tagesordnung sind, glänzten sie auf dem Spielfeld mit fairem Verhalten: Die Fussballer des FC Dietwil und des FC Schöftland. Damit gehören sie zu den Siegern der diesjährigen Fairplay-Trophy des Schweizerischen Fussballverbands und der Suva und erhielten am Freitag,einen Gutschein von 9000 respektive 3000 Franken, überreicht von Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld im Stade de Suisse in Bern. «Fairplay ist eine Frage des Respekts und diesen Gedanken sollten Vereine för-dern», sagt Hitzfeld. Deshalb erfreut sich der Nationaltrainer umso mehr an dem tollen Fussballspiel der zehn Siegerteams.

Hohe Kosten durch Unfälle

Doch nicht überall wird Fairness so gross geschrieben wie in den beiden Teams. Unfai-res Verhalten provoziert auf dem Spielfeld häufig auch Unfälle. 45 000 Unfälle gehen jährlich alleine auf das Konto der Spielerinnen und Spieler, die obligatorisch gegen Unfall versichert sind. Sie verursachen eine halbe Million Ausfalltage sowie Kosten von rund 160 Millionen Franken. Insgesamt kicken in der Schweiz 250 000 Lizenzierte und gegen 400 000 regelmässige Hobby-Spieler.

FC Luzern Frauen am fairsten

Um Fairness auf dem Spielfeld zu belohnen, geht die Fairplay-Trophy seit 2004 alljährlich an die zehn fairsten Fussballvereine der Schweiz. Berücksichtigt werden alle Clubs, die in der regionalen Aktiv-, Senioren- und Veteranenmeisterschaften spielen. Bewertungskriterien sind neben der Strafpunktzahl auch das Auftreten gegenüber Gegnern, Schiedsrichtern, Trainern und Funktionären. Regionale Fairplay-Verantwortliche bewerten die Teams nach einer einheitlichen Kriterienliste. Von insgesamt 754 klassifizierten Vereinen spielte der FC Luzern Frauen, gefolgt vom FC Goldstern und FC Eschenbach, den fairsten Fussball.

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