Schweizer Cup
FC Baden kommt dank Rainer Bieli zu Last-Minute-Sieg

1.-Ligist Baden besiegt Ligakonkurrenten Black Stars mit 2:1 nach Verlängerung. Routinier Rainer Bieli vermochte seine Goalgetter-Qualitäten einmal mehr unter Beweis stellen und schoss sein Team in der Verlängerung in die zweite Vorrunde.

Beat Hager
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Der FC Baden war in der Schweizer Cup-Qualifikation 2013/14 bestrebt, die Meisterschaftsniederlage aus der Vorwoche gegen Serrières vergessen zu machen. «Wir müssen gegen Black Stars Dominanz aufzeigen», gab Baden-Trainer Sven Christ seiner Truppe auf den Weg.

Doch sein Team hatte gegen die aufsässigen Basler einen schweren Stand. In der 35. Minute der verdiente Führungstreffer für den Gastgeber. Nach einem schönen Zuspiel von Captain Rainer Bieli stocherte Joel Gassmann mit viel Einsatz den Ball am Basler Keeper Cedric Saladin vorbei zum 1:0 ins Netz. Kurz vor der Pause vereitelte Philipp Bachmann mit einer tollen Parade den Ausgleichstreffer, als der Badener Schlussmann einen Kopfball von Ricardo Silva über die Latte lenkte. Angetrieben durch Edon Basha strebte Black Stars nach der Pause das 1:1 an, welches in der 53. Minute durch Branko Bakovic Tatsache wurde. Wohl erarbeiteten sich die Einheimischen die besseren Chancen als der Aufsteiger, doch blieben die Badener Angriffsbemühungen erfolglos. So blieb es auch nach 90 Minuten beim 1:1 und die beiden Mannschaften mussten in die Verlängerung.

Bieli in der Verlängerung

Als im Stadion Esp bereits alle mit einem Penaltyschiessen rechnete, sorgte Bieli in der 119. Minute für die Entscheidung. Der Routinier vermochte nach Vorarbeit von Nikola Marjanovic seine Goalgetter-Qualitäten einmal mehr unter Beweis stellen und schoss sein Team in die zweite Vorrunde. Ein verdienter Erfolg für Baden, welches zurecht mit den zahlreichen fragwürdigen Entscheidungen des Refs haderte. «In den ersten 45 Minuten spielten wir druckvoll und schnell auf, doch gilt es, den Aussetzer unmittelbar nach der Pause zu analysieren. Heute war das Glück auf unserer Seite», zeigte sich Sven Christ bedingt zufrieden.