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FC Aarau und Sheholli gehen ab sofort getrennte Wege

Der FC Aarau muss ab sofort auf die Dienste von Labinot Sheholli verzichten. Der Abgang des zentralen Mittelfeldspielers kommt ziemlich überraschend.

Ruedi Kuhn
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Sheholli wird künftig nicht mehr für den FC Aarau treffen.

Sheholli wird künftig nicht mehr für den FC Aarau treffen.

Gerry Frei

Sheholli hat beim Leader der Challenge League einen Vertrag bis 2014. Vor wenigen Tagen bat er die FCA-Führungscrew um eine vorzeitige Vertragsauflösung. Gestern Mittwoch kam es zu einem Gespräch zwischen Sheholli und dem Aarauer Sport-Koordinator Urs Bachmann. Nach der Unterredung entschieden Klub und Spieler, getrennte Wege zu gehen.

Sheholli bestätigte die Trennung auf Anfrage und machte private Gründe geltend. Mehr will er dazu nicht sagen. Wer Licht ins Dunkel bringen will, der muss Mutmassungen anstellen. Ist die Ursache für den Abgang etwa doch sportlicher Natur? Der 24-Jährige wechselte auf diese Saison hin von Biel zu Aarau, konnte die Erwartungen von Trainer René Weiler allerdings bei weitem nicht erfüllen. Sheholli beklagte während der Vorrunde viel Verletzungspech und kam fast nur zu Teileinsätzen. Ein Knochenödem im linken Knie machte einen geregelten Trainingsbetrieb unmöglich.

Sheholli wohnt in Biel und will sich in nächster Zeit auf die Prüfungen für die Berufsmatura vorbereiten. In der Rückrunde dieser Meisterschaft möchte er nach eigener Aussage entweder bei einem 2.- oder 3.-Ligisten spielen. Gerüchteweise soll Sheholli ein Angebot vom 1.-Ligisten Köniz vorliegen. Bleibt der Zusatz, dass die Personaldecke der Aarauer immer dünner wird. Momentan trainiert Weiler mit 15 Spielern und 2 Torhütern. Liegt da etwa doch noch der eine oder andere Transfer in der Luft?

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