FC Aarau

FC Aarau im Sinkflug: Schock für Spadanuda und Trainer Kellers Mitleid für Schneuwly

Kevin Spadanudas Verletzung ist weniger schlimm als zuerst befürchtet.

Kevin Spadanudas Verletzung ist weniger schlimm als zuerst befürchtet.

Stephan Keller wartet nach fünf Spielen und der 1:3-Niederlage in Wil noch immer auf den ersten Sieg. Nun hofft der Trainer des FC Aarau auf einen Dreier am nächsten Donnerstag im Heimspiel gegen GC.

Zwei Unentschieden gegen Vaduz (1:1) und Chiasso (2:2) und drei Niederlagen gegen Winterthur (2:3), Stade Lausanne-Ouchy (1:3) und Wil (1:3): Die Bilanz von Keller ist ernüchternd. Nach dem verlorenen Spiel in Wil sorgten ein Schockerlebnis für Kevin Spadanuda und eine spezielle Aussage des FCA-Trainers für Gesprächsstoff.

Stephan Keller kann nicht verstehen, warum sich Schneuwly im Abschluss so schwer tut.

Stephan Keller kann nicht verstehen, warum sich Schneuwly im Abschluss so schwer tut.

Kellers berührende Worte für Schneuwly

«Dass sich ein Klassestürmer und Goalgetter wie Marco Schneuwly so schwer tut mit dem Tore-Schiessen ist sehr speziell», sagt Keller. «Ich kann das nicht verstehen. Marco tut mir echt leid.» Ironie des Schicksals; Schneuwly erzielte beim 1:3 gegen Wil das einzige Tor der Aarauer. Es war sein siebter Saisontreffer. Am nächsten Sonntag beendet der 35-jährige FCA-Stürmer seine aktive Karriere mit dem Auswärtsspiel in Schaffhausen und wird Talentmanager beim FC Luzern.

Das sagt Keller über Schneuwly:

Glück im Unglück für Spadanuda

Nach der Coronapause blieb der FC Aarau vom Verletzungspech ziemlich verschont. Glück im Unglück hatte diesmal Kevin Spadanuda: Der trickreiche Flügelstürmer wurde zu Beginn der zweiten Halbzeit Opfer einer rüden Attacke von Wil-Mittelfeldspieler Valon Fazliu.

Spadanuda rechnet damit, dass er nächste Woche am Training teilnehmen kann.

Spadanuda rechnet damit, dass er nächste Woche am Training teilnehmen kann.

Spadanuda lag mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden, wurde minutenlang gepflegt und musste schliesslich mit einer Bahre abtransportiert werden. «Ich spürte mein linkes Bein nicht mehr, weil ein Nerv unterhalb des Knies getroffen wurde», blickt der 23-Jährige zurück. «Ich befürchtete das Schlimmste.» Einen Tag nach der Partie konnte Spadanuda Entwarnung geben. «Hin und wieder spüre ich noch ein leichtes Ziehen», sagt er. «Trotzdem gehe ich davon aus, dass ich Anfang Woche mit der Mannschaft trainieren kann.»

Autor

Ruedi Kuhn

Ruedi Kuhn

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