Challenge League

FC Aarau heute zu Gast bei Servette: Wird Trainer Jurendic zum Trump und baut die Mauer?

Baut Marinko Jurendic heute auf eine Fünferabwehr?

Baut Marinko Jurendic heute auf eine Fünferabwehr?

Im Auswärtsspiel in Genf geht es für den FC Aarau primär um Schadensbegrenzung. Was das mit US-Präsident Donald Trump zu tun hat und wieso das Resultat gegen Servette sekundär ist.

Wie um Himmels willen will der FC Aarau heute gegen Servette punkten? Geschweige denn gewinnen? Nach nur zwei Punkten aus fünf Meisterschaftsspielen und dem Cup-Out in der ersten Runde ist das Selbstvertrauen am Boden. Personell pfeift der FCA mit nur 13 gesunden Feldspielern aus dem letzten Loch.

Und auf der anderen Seite im Stade de Genève steht heute ein Gegner, der noch ungeschlagen ist und mit Steven Lang, Alexandre Alphonse und Sébastien Wüthrich über eine überdurchschnittliche Offensive verfügt. Apropos Wüthrich: Nach der verkorksten Rückrunde mit dem FC Aarau im Frühling und der Flucht aus dem Brügglifeld dürfte der 27-Jährige gegen sein Ex-Team besonders motiviert sein.

Zurück zum FC Aarau: Für das Team von Trainer Marinko Jurendic steht gegen Servette die Schadensbegrenzung im Vordergrund. Eindrücke aus dem Training in dieser Woche führen zur Annahme, dass Jurendic in die Tat umsetzt, was US-Präsident Donald Trump im Wahlkampf versprochen, bis heute aber nicht eingelöst hat: Jurendic baut die Mauer. Und zwar vor dem FCA- Strafraum.

Resultat gegen Servette zweitrangig 

Gut möglich, dass Aarau heute mit einer Fünfer-Abwehr bestehend aus Pascal Thrier, Marco Thaler, Michael Siegfried, Michael Perrier und Damir Mehidic versucht, so lange wie möglich ohne Gegentor zu bleiben. Ob dies gelingt? Man darf gespannt sein.

Die „Aargauer Zeitung“ glaubt jedenfalls wegen der aktuellen Verfassung der Aarauer nicht an einen Punktgewinn im Stade de Genève und hat stattdessen einen kleinen, nicht ganz ernst gemeinten Ratgeber erarbeitet, wie der heutige Tag für den FCA doch noch etwas wird: Lesen Sie die Seite aus der heutigen Printausgabe hier!

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Doch eigentlich ist das Resultat gegen Servette sekundär. Danach folgt die zweiwöchige Länderspielpause und die Vorbereitung auf das Derby gegen den FC Wohlen (8. September im Brügglifeld) und die Spiele gegen die Abstiegskandidaten Chiasso und Rapperswil. In diesen drei Partien gibt es für den FC Aarau nur Eines: Gewinnen! Ansonsten steht der Rest der Saison im Zeichen des Abstiegskampfs.

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