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FC Aarau: Goran Antic’ Lust, Sven Lüschers Frust

Konnte nicht überzeugen: Aaraus Testspieler Matija Ivanic (l.). Wagner

Konnte nicht überzeugen: Aaraus Testspieler Matija Ivanic (l.). Wagner

Der FC Aarau gewinnt vor der Abreise ins Trainingslager ein Testspiel gegen den deutschen Regionalligisten Pfullendorf 3:2. Für Diskussionsstoff sorgt allerdings die Neuerwerbung Sven Lüscher.

Drei Tage vor der Abreise ins Trainingslager nach Zypern konnte der FC Aarau das erste Erfolgserlebnis in diesem Jahr feiern: Der Leader der Challenge League gewann das Testspiel gegen den deutschen Regionalligisten SC Pfullendorf mit 3:2. FCA-Trainer René Weiler war mit dem Auftritt seines Teams zwar zufrieden, mass dem Erfolg aber keine allzu grosse Bedeutung zu. «Die Spieler sind momentan voll in der Vorbereitung», sagte er. «Logisch also, dass es ihnen an der nötigen Spritzigkeit fehlt. Für sie war es eine willkommene Abwechslung. Drei Wochen vor Beginn der Rückrunde war das Resultat nur zweitrangig.»

Goran Antic trifft zweimal

Seis drum; der FC Aarau zeigte gegen Pfullendorf eine ansprechende Leistung und ging nach 19 Minuten in Führung. Goran Antic traf nach herrlicher Vorarbeit von Daniele Romano zum 1:0. Kurz vor der Pause erzielte Antic mit einem Kopfball und nach einem Corner von Alain Schultz das 2:0. Nach Ablauf einer Stunde gelang Silvio Battaglia der Anschlusstreffer. Joker Sandro Foschini sorgte auf Zuspiel von Davide Callà in der 69.Minute für das 3:1. Pfullendorfs zweites Tor durch Frank Stark fiel erst Sekunden vor dem Abpfiff. Auf Aarauer Seite kam mit dem 24-jährigen Matija Ivanic ein Testspieler zu einem Teileinsatz. Der Kroate konnte allerdings nicht überzeugen. Am Samstag folgt für die Aarauer der Startschuss zum zehntägigen Trainingslager. Auf dem Programm stehen zwei Tests gegen Legia Warschau (22. Januar) und Levski Sofia (26. Januar).

Wirbel um Sven Lüscher

Für Wirbel sorgt momentan aber nicht die Reise an die Wärme, sondern Sven Lüschers bevorstehender Wechsel von Winterthur zum FC Aarau. Die Zürcher verbannten Lüscher nach Bekanntgabe des Transfers Anfang dieser Woche in den Nachwuchs. Der Spieler selbst will sich zu den Vorfällen nicht äussern. Ist da etwa Ärger angesagt? Vielleicht trennen sich die Wege von Winterthur und Lüscher schon während der Winterpause statt wie angekündigt erst Ende Saison. Profitieren davon könnte der FC Aarau. Mal schauen, was die Zukunft bringen wird.

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