FC Aarau

FC Aarau gewinnt gegen Bellinzona und freut sich auf St.Gallen

Mit dem 2:0 gegen Bellinzona qualifiziert sich der FC Aarau für die Achtelfinals. Anfangs Dezember kommt als nächster Gegner der FC St. Gallen ins Brügglifeld. FCA-Präsident Alfred Schmid spricht von einem Hochrisikospiel.

Für Alfred Schmid ist Bescheidenheit eine Zier. Alsdann blieb der Präsident des FC Aarau nach dem 2:0 gegen Bellinzona auf dem Boden der Realität. Angesprochen auf den Achtelfinal-Gegner St.Gallen mit dem früheren FCA-Trainer Jeff Saibene gibt sich Schmid optimistisch und sagt: «Im Brügglifeld können wir jeden Gegner schlagen. Auch den FC St. Gallen.» Sorgen macht sich der Klubboss bezüglich der Sicherheit. «Wegen der rivalisierenden Fangruppen ist Aarau gegen St.Gallen ein Hochrisikospiel», fügt Schmid hinzu. «Ich hoffe, dass es keine Ausschreitungen geben wird.» Kommt es zu einem Spektakel? Oder fliegen die Fetzen?

Zufriedener René Weiler

Zurück zum sportlichen Bereich: Sechs Tage nach der 1:5-Klatsche gegen Biel zeigten die Aarauer gegen Bellinzona eine starke Reaktion und brillierten in der Startphase mit herrlichen Kombinationen. FCA-Trainer René Weiler war nach dem Schlusspfiff hoch zufrieden: «Bellinzona war ein starker Gegner. Die Vorteile lagen jedoch klar auf unserer Seite.» Tatsächlich bestimmte der FC Aarau vor 2700 Zuschauern den Rhythmus und führte zur Pause verdientermassen 1:0. Nach einem Freistoss von Alain Schultz traf Igor Nganga in der 23. Minute mit einem Kopfball. Artur Ionita hätte das 2:0 erzielen müssen. Bellinzona hatte seine besten Momente in der Startphase. Christian Massella und Michael Perrier scheiterten mit Kopfbällen am hervorragend reagierenden Joël Mall.

Foschini in der Nachspielzeit

In der zweiten Hälfte plätscherte die Partie vor sich hin. David Marazzi traf nach Ablauf einer Stunde mit einem Schuss aus 16 Metern den Pfosten. Dann hatte Sandro Foschini zwei starke Szenen. Der 24-Jährige war es denn auch, der in der Nachspielzeit nach einem Pass von Davide Callà für die Entscheidung sorgte. In der Zeit zwischen den beiden Toren hatten die Tessiner ein leichtes Übergewicht. Zu hochkarätigen Möglichkeiten kam das Team allerdings nicht.

Meistgesehen

Artboard 1