Einzelkritik
FC Aarau gewinnt endlich wieder: Goalie Bucchi und Doppeltorschütze Tréand holen sich Bestnoten ab

Der FC Aarau gewinnt gegen den Leader FC Zürich mit 3:1. Es ist der erste Sieg seit Anfang März. Dementsprechend sind auch die Noten: Geoffrey Tréand und Lorenzo Bucchi sind Klassenbeste, niemand ist ungenügend.

Merken
Drucken
Teilen
Nach dem Treffer zum 3:1 gegen den Leader aus Zürich ist die Erleichterung beim FC Aarau riesig.

Nach dem Treffer zum 3:1 gegen den Leader aus Zürich ist die Erleichterung beim FC Aarau riesig.

Marc Schumacher/freshfocus

Nach dem Spiel gegen den FCZ folgen hier die Noten der Aarau-Spieler:

Lorenzo Bucchi: Note 5,5 Er flog durch die Lüfte, hielt, was zu halten war und zeigte ein halbes Dutzend erstklassiger Paraden. Beim einzigen Gegentreffer von Alain Nef blieb er allerdings auf der Linie stehen.
14 Bilder
Pascal Thrier: Note 4 Der Rechtsverteidiger zeigte eine ansprechende Leistung. Allerdings unterliefen ihm einige unsaubere Abspiele. Und er vergab eine Viertelstunde vor Schluss in aussichtsreichster Position das 3:1.
Igor Nganga: Note 4,5 Hatte in der ersten Halbzeit die Riesenchance zum 3:0, scheiterte aber an FCZ-Torhüter Andris Vanins. Sein Einsatz, seine Willensstärke und seine Leidenschaft sind vorbildlich.
Juan Pablo Garat: Note 4,5 Der kopfballstarke Innenverteidiger haute alles weg, was sich ihm in den Weg stellte. In den Zweikämpfen wirkte er allerdings oft etwas hüftsteif.
Denis Markaj: Note 4 Bereitete den frühen Führungstreffer vor, arbeitete viel und zeigte in defensiver Hinsicht eine ansprechende Leistung.
Geoffrey Tréand: Note 5,5 Der Franzose wurde dank seinen Saisontoren acht und neun zum Matchwinner. Hatte beim 1:0 Glück, dass sein Schuss abgefälscht wurde. Bei seinem zweiten Tor mit dem Kopf stand er goldrichtig. Und das 3:0 von Damir Mehidic bereitete er vor.
Sandro Burki: Note 5 Der Captain stellte all seine Kraft in den Dienst der Mannschaft. Alleine schon seine Präsenz ist für den FC Aarau Gold wert. Nach gut einer Stunde waren die Schmerzen im rechten Fuss zu gross. Er musste ausgewechselt werden.
Olivier Jäckle: Note 4,5 Ihm unterliefen vor allem zu Beginn des Spiels viele Fehlzuspiele. In der zweiten Halbzeit steigerte er sich deutlich und stopfte im Mittelfeld viele Löcher.
Ivan Audino: Note 4,5 Bereitete den zweiten Treffer mit viel Cleverness vor und war mit einigen gefährlichen Vorstössen auf der linken Seite oft ein Gefahrenherd.
Patrick Rossini: Note 4 Vergab nach einer Stunde eine Riesenchance zum möglichen 3:0. Der Mittelstürmer verpasste zwar seinen zwölften Saisontreffer, aber er rechtfertigte seine Nomination allemal.
Alessandro Ciarrocchi: Note 4,5 Hatte seine Füsse beim 2:0 mit im Spiel. Der Winterthurer kämpfte nicht immer glücklich, aber er zeigte grossen Einsatz und verrichtete viel Defensivarbeit.
Michael Perrier: keine Note Er kam in der 64. Minute für Sandro Burki und war im zentralen Mittelfeld für die Drecksarbeit verantwortlich. Gute Zweikampfwerte. Zu kurzer Einsatz für eine Note.
Damir Mehidic: keine Note Der Bosnier kam in der 68. Minute für Ivan Audino und machte in der 82. Minute mit dem Treffer zum 3:1 alles klar. Er ist ein offensives Versprechen für die Zukunft. Zu kurzer Einsatz für eine Note.
Raoul Giger: keine Note Er kam in der 85. Minute für Geoffrey Tréand und half mit, den Zwei-Tore-Vorsprung über die Zeit zu bringen. Zu kurzer Einsatz für eine Note.

Lorenzo Bucchi: Note 5,5 Er flog durch die Lüfte, hielt, was zu halten war und zeigte ein halbes Dutzend erstklassiger Paraden. Beim einzigen Gegentreffer von Alain Nef blieb er allerdings auf der Linie stehen.

Zur Verfügung gestellt