Faustball
Die Oberentelder Faustballer nehmen das Final4-Turnier ins Visier

Morgen starten die Männer des STV Oberentfelden mit einer Doppelrunde in die neue Hallensaison. Das Team von Trainer Koni Keller strebt dabei die Teilnahme am Final4-Turnier im Februar in Kirchberg an.

Fabio Baranzini
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Die Männer des STV Oberentfelden – im Bild Robin Häfeli – starten mit einer Doppelrunde in die neue Spielzeit

Die Männer des STV Oberentfelden – im Bild Robin Häfeli – starten mit einer Doppelrunde in die neue Spielzeit

Fabio Baranzini / Swiss Faustball

Die letzte Hallensaison im Schweizer Faustballsport ging im Februar 2020 zu Ende. Damals standen die Männer des STV Oberentfelden etwas überraschend im Final und sicherten sich so den Vize-Schweizer-Meistertitel. Im vergangenen Jahr fiel die Hallenmeisterschaft dann der Coronapandemie zum Opfer.

Seit dem Vize-Meistertitel der Oberentfelder vor knapp zwei Jahren hat sich viel getan. Vom damaligen Team sind mit Tim Egolf, Captain Reto Hunziker und Abwehrspieler Ramon Hochstrasser nur noch drei Akteure dabei. Nicolas Voit, Nicolas Schwander und Manuel Mosimann, die damals alle drei zur Stammequipe gehört hatten, sind nicht mehr Teil der ersten Mannschaft.

Qualität ist vorhanden

Sie wurden in der Zwischenzeit ersetzt durch Robin Häfeli, der im Angriff mit seiner Körpergrösse für die nötige Power sorgen soll, sowie Nachwuchstalent Silvan Bisig in der Abwehr und Routinier Dominik Gugerli, der in der Mitte für die nötige Ruhe und Stabilität sorgen kann.

In dieser neuen Formation haben die Oberentfelder Faustballer in der abgelaufenen Feldsaison sensationell den Schweizer Meistertitel gewinnen können. Die Qualität im Team hat also im Vergleich zur Hallensaison 2019/20 keinesfalls abgenommen. Deswegen aber vor dem Start in die neue Spielzeit automatisch wieder von einer Finalteilnahme oder gar dem Meistertitel zu sprechen, wäre vermessen.

Happiges Auftaktprogramm

«Unser Ziel ist die Teilnahme am Final4-Turnier. Was danach passieren kann, haben wir im letzten Sommer eindrücklich bewiesen. Auch damals hatte kaum jemand darauf gewettet, dass wir den Titel holen werden», sagt Trainer Koni Keller, betont aber zugleich auch: «Die Vorbereitung auf die Hallensaison lief nicht optimal. Wir hatten verschiedene Absenzen und Ausfälle. Entsprechend müssen wir die Feinabstimmung in unserem Spiel sicherlich noch finden.»

Zumal auf die Oberentfelder am ersten Spieltag gleich an happiges Programm wartet. Sie treffen zum Auftakt auf die traditionell starken Teams aus dem Rheintal – den SVD Diepoldsau und Faustball Widnau. Am zweiten Spieltag der Doppelrunde wartet dann die Neuauflage des Finals von 2020 gegen die FG Elgg-Ettenhausen und das Kräftemessen mit dem TSV Jona. Die Oberentfelder, deren Team für die kommende Spielzeit durch Maik Keller und David Hollenstein komplettiert wird, tun gut daran, bereits in der ersten Doppelrunde zu punkten. Denn in der NLA-Hallensaison mischen lediglich sechs Teams mit, wobei der Letztklassierte der Qualifikation direkt absteigt.

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