FC Wohlen
Fassungsloser Sforza über Rueda-Ausraster: «Das sah gar nicht schön aus!»

Am Samstag ging der Wohlen-Trainer nach einem Testspiel gegen Thun auf seinen Spieler Samir Ramizi los. Hautnah dabei war Ciriaco Sforza, Thuns neuer Trainer. Er bestätigt den Ausraster Ruedas und ist zugleich über die Aktion überrascht.

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Ciriaco Sforza war bei der Szene hautnah dabei.

Ciriaco Sforza war bei der Szene hautnah dabei.

Keystone

Die Szene ereignete sich am Samstag nach einem Testspiel zwischen Wohlen und Thun. Nach seiner Auswechslung verweigerte Samir Ramizi den Handschlag mit seinem Coach Martin Rueda.

Darauf packte Rueda seinen Spieler, drückte ihn gegen das Absperrgitter hinter der Ersatzbank und schimpfte, Stirn an Stirn auf ihn ein, bis Ersatztorhüter Flamur Tahiraj die beiden trennte.

Sogar Thun-Trainer Ciriaco Sforza, letzte Saison noch bei Wohlen an der Seitenlinie, versuchte, seinen ehemaligen Arbeitskollegen zu beruhigen.

Im «Tagesanzeiger» spricht Sforza über die Aktion: «Ja, das Ganze sah gar nicht schön aus, und jeder im Stadion hat es leider auch mitbekommen.» Sforza sei fassungslos.

«Er hat ihn an der Gurgel gepackt», fährt Sforza fort. «Ich habe Martin noch zugerufen, er solle ja keinen Seich machen und ruhig bleiben. Den Grund für diese Auseinandersetzung kenne ich allerdings nicht.»

Sforza hofft, dass diese Szene für Rueda keine weiteren Konsequenzen nach sich zieht: «Ich kenne Martin eigentlich als ruhigen und besonnenen Menschen. Es ist mir ein Rätsel, wie er so entgleisen konnte.»

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