Rennsport

Fabio Leimer aus Rothrist darf einen Formel-1-Boliden für Lotus testen

Fabio Leimer hat interessante Wochen vor sich.

Fabio Leimer hat interessante Wochen vor sich.

Grosse Ehre für Fabio Leimer: Der 25-jährige GP2-Fahrer aus Rothrist darf einen Formel-1-Boliden für Lotus testen. «Ich freue mich auf den Testtag», sagt er.

«Ich freue mich auf den Testtag in Le Castellet, ich werde wieder viel lernen und wichtige Erfahrungen für die Zukunft sammeln können», erklärt Leimer, «bezüglich eines allfälligen Engagements in der Formel 1 verspreche ich mir davon aber nicht allzu viel. Momentan ist es enorm schwierig, zu vernünftigen Bedingungen in die Formel 1 zu kommen.»

Den Testtag mit Lotus und dem Reifenhersteller Pirelli hat sich Leimer in der letzten Saison verdient – als Preis für den Gesamtsieg in der GP2. «Am Montag werde ich nach Frankreich reisen und die Sitzprobe absolvieren», erzählt Fabio Leimer, «am Dienstag werde ich dann maximal 70 Runden oder etwa 300 Kilometer fahren.»

Fortschritte mit Rebellion

Den Circuit Paul Ricard in Le Castellet kennt Leimer bereits ziemlich gut, auch wenn der Kurs nicht immer genau gleich ist. In der vergangenen Woche hat der Rothrister eine Woche lang mit seinem Langstrecken-Wagen von Rebellion dort getestet – und ist zuversichtlich mit Blick Richtung nächsten Renneinsatz an den 24 Stunden von Le Mans am 14./15. Juni. «Wir konnten deutliche Fortschritte erzielen und haben mehr herausgeholt als erwartet», sagt Leimer.

Fortschritte mit Rebellion

Bei der zweiten Station der Langstrecken-WM Anfang Mai in Spa-Francorchamps war erstmals der brandneue Rebellion R-One LMP1-L zum Einsatz gekommen. Insgesamt konnten die drei Rebellion-Racing-Fahrer 47 Runden absolvieren mit mehreren Boxenstopps, dann waren die Rennmöglichkeiten ausgeschöpft.

Leimer hatte als dritter und letzter Fahrer im Auto Platz genommen und konnte ihn noch regulär in die Box zurückfahren.

Dann wurde das Garagentor geschlossen, was die Rennaufgabe signalisierte. «Das Auto ist im Vergleich schon viel besser geworden», so Leimer und ergänzt, «wir sind auf gutem Weg, aber 24 Stunden sind ein hartes Programm und es kann viel passieren.» (ZT)

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