Automobil
Fabio D'Apuleo: Der kleine «grosse» Lewis Hamilton

Fabio D’Apuleo mischt im zarten Alter von elf Jahren bereits kräftig die Kartstrecken auf. Der Traum des Aargauers ist die Formel 2.

Daniela Mauro
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Führt meistens das Kartfeld an: der elfjährige Fabio D’Apuleo. zVg

Führt meistens das Kartfeld an: der elfjährige Fabio D’Apuleo. zVg

bz Basellandschaftliche Zeitung

Immer schneller, immer besser und mit Benzin in den Adern. Dies ist aber nicht die Beschreibung eines Formel-1-Stars, sondern die des jungen Fabio D’Apuleo. Praktisch kein Streckenrekord ist vor dem elfjährigen Jungen noch sicher und auf sämtlichen Podesten kann er sich über Platz eins freuen. M

an könnte meinen, der Schüler kurve schon seit Jahren mit dem Kart um die Ecken, aber weit gefehlt, der Aargauer fährt erst seit Kurzem und trotzdem ist er einer der Besten, wenn nicht sogar der Beste, in seiner Kategorie. Aber nicht nur im Kartfahren mischt er an der Spitze mit, sondern auch im schulischen Bereich.

Der Halbitaliener spricht nämlich neben Deutsch noch Italienisch, Spanisch und Englisch, ein richtiger Allrounder also. Trotzdem oder gerade weil es in der Schule so gut läuft, will sich das Talent auch weiterhin auf die Rennen konzentrieren und das Möglichste herausholen. «Für mich ist Schule und Kartfahren nicht so anstrengend, ich bringe beides super unter einen Hut.»

So wird er vielleicht in ein paar Jahren seinen Traum verwirklichen können. Der grosse Wunsch des kleinen Sportlers ist es, in der Formel 3 oder Formel 2 mitzufahren.

Teurer Traum

Natürlich teilt er diesen Traum mit vielen Buben, doch im Moment scheint nichts und niemand den 11-Jährigen stoppen zu können, und wenn man sich Kinderfotos von Lewis Hamilton ansieht und daneben ein Foto von Fabio D’Apuleo-Santana legt, dann kann man die Porträts es schon einmal verwechseln.

Eigentlich scheint es dem Jungen weder an Talent noch am gewissen Starpotenzial zu fehlen. Doch ein Problem hat der sympathische Schüler aus Windisch trotzdem – Rennsport ist teuer, sehr teuer sogar, und da der kleine Rennfahrer keinen Sponsor hat, ist er verzweifelt auf der Suche nach einem. Wenn also noch die Finanzen in Ordnung kommen, dann kann die Profikarriere losgehen.

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