In diesem erstmals in Brugg ausgetragenen Verfolgungsrennen waren es nach zehn Runden 25 Fahrer aller Kategorien, die sich zum finalen Schlussspurt rüsteten. Fünf Fahrer jeder Kategorie bestritten dieses nach der Handicap-Formel durchgeführte Rennen. Die Elite-Fahrer waren die Malfahrer.

Die Fahrerinnen und Fahrer der übrigen Kategorien erhielten bis zu 60 Sekunden Vorgabe. Von der Elite schafften nur zwei Fahrer den Sprung ganz an die Spitze. Darunter auch Timo Güller, der in dieser Saison bereits viermal im Brugger Schachen gewonnen hatte. Im Endspurt setzte sich Güller vor dem Amateur Cyrill Steinacher (Sulz) und dem Anfänger Fabio Christen (Gippingen) durch.

Lienhard stoppt die Siegesserie

Im über 50 Runden führenden Hauptrennen hatte Timo Güller nach vier Siegen in Serie einen schwereren Stand. Im Profi Fabian Lienhard (Steinmaur) fand der Fahrer des RV Sulz im Brugger Schachen in dieser Saison erstmals einen Bezwinger. Güller erspurtete sich am Mittwoch 36 Punkte. Aber gegen den immer wieder aus dem Felde vorpreschenden Lienhard fand er kein Rezept.

Am Schluss schwang Lienhard mit 46 Punkten vor Güller (36), Mauro Schmid (25), Manuel Zobrist (17) und Cyrill Steinacher (17) obenaus. Mit diesem Sieg bewies Lienhard seine gute Form. Am Profi-Rennen von Gippingen war er als 13. zweitbester Schweizer gewesen. Am Sonntag bestritt er das Rennen rund um Köln und war als Siebter nur zwei Ränge hinter dem mehrfachen Tour de France-Etappensieger Marcel Kittel klassiert.

Im Rennen der Junioren und Anfänger gab es einen Sulzer-Doppelsieg. Der Junior Robin Ender gewann vor dem Anfänger Fabian Weiss. Im Rennen der älteren Schüler fuhr Jan Christen (Gippingen) erneut einen klaren Sieg heraus. Er ist nun der einzige Fahrer in dieser Saison, der noch ungeschlagen ist.

Beim fünften Start gab es für Christen auch den fünften Sieg. Bei den jüngeren Schülern, denjenigen der Jahrgänge 2006 und jünger, gab es mit Diego Imhof (Sulz) ein neues Siegergesicht. Nachdem Cedric Graf (Affoltern) viermal gewonnen hatte, kam Imhof erstmals zum Sieg.